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Krankenstand 2013: Arbeiter sind länger krank

Der Krankenstand ist im Jahr 2013 wiederholt angestiegen. So der Gesundheitsreport 2014 der Techniker Krankenkasse (TK). Doch ab wann ist man eigentlich zu krank zum Arbeiten?

13.02.2012 06:30 | 3:26 Min | © SAT.1

Krankenstand: 2013 so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr

Der Krankenstand 2013 war so hoch, wie seit 14 Jahren nicht mehr. Das Ergebnis der Datenauswertung von 4,1 Millionen TK-Versicherten ergab: Durchschnittlich war der deutsche Beschäftigte im vorigen Jahr 14,7 Tage krank und damit einen halben Tag mehr als im Jahr davor. Die krankheitsbedingten Fehlzeiten unterscheiden sich je nach Geschlecht, Berufs- und Altersgruppe. Frauen zum Beispiel sind im Durchschnitt 15,9 Tage krank und fehlen damit drei Tage länger als Männer. Die Gründe für das Fehlen haben sich nicht verändert: Psychische Erkrankungen, Krankheiten des Bewegungsapparates sowie Atemwegserkrankungen sind die häufigsten Ursachen für Krankentage.

Zu krank zum Arbeiten oder doch nicht?

Nicht immer ist es leicht zu bestimmen, ab wann eine Person zu krank zum Arbeiten ist. Eine leichte Erkältung sollte Sie in den meisten Fällen nicht daran hindern, zur Arbeit zu gehen. Tipp: Greifen Sie am besten zu alten Hausmitteln. Brühen Sie sich etwa einen frischen Ingwertee bei Problemen mit Atemwegen auf, das geht meistens auch am Arbeitsplatz. Achten Sie außerdem auf Hygiene, indem Sie Ihre Hände öfter waschen und Kollegen nicht anniesen. Fieber und/oder Husten mit Auswurf sind hingegen oftmals ein Alarmsignal für eine ernstere Erkrankung, die einen Besuch beim Hausarzt notwendig macht. Der Arzt klärt dann, ob und wie lange Sie sich zu Hause schonen müssen. Nicht selten entscheiden Ärzte aus dem Bauch heraus, da sich das Krankheitsgefühl von Person zu Person stark unterscheiden kann. Ein entscheidendes Kriterium bei der Krankschreibung ist der Beruf des Patienten. Wer in seinem Beruf zum Beispiel viel Verantwortung für andere trägt, wird unter Umständen schneller ins Bett geschickt, als eine Person, die im Büro sitzt. Weiterhin ist die Ansteckungsgefahr ein wichtiges Kriterium bei der Krankschreibung.

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