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Malaria-Tod von Michael Glawogger: Tipps zum Schutz

Der für seine Dokumentarfilme bekannte Regisseur Michael Glawogger starb bei Dreharbeiten in Afrika – Todesursache: Malaria. Eine Krankheit, die mit vorbeugenden Maßnahmen verhindert werden kann.

08.10.2012 10:00 | 3:32 Min | © Sat.1

Michael Glawogger: Tod durch Malaria

Dokumentarfilme wie „Megacities“, „Whore’s Glory“ und „Workingman’s Death“ waren es, die den Österreicher Michael Glawogger zu einem geschätzten und renommierten Filmemacher avancieren ließen. In seinen Werken befasste er sich mit den sozialen Aspekten der Globalisierung, ihren Schattenseiten. Für ein neues Projekt bereiste er Afrika. In Liberia erlag er nun in der Nacht zum Mittwoch einer Malariakrankheit, wie die Filmfirma Lotus mitteilte. Er wurde nur 54 alt.

Malaria zählt nach wie vor zu einer der gefährlichsten Infektionskrankheiten. Jährlich erkranken zwischen 600 und 1000 Deutsche an Malaria; die Dunkelziffer wird noch höher geschätzt.

Malaria vorbeugen, aber wie?

Möglicherweise hätte der Tod von Michael Glawogger verhindert werden können, wenn die richtigen Schutzmaßnahmen getroffen worden wären. Falls Sie einen Urlaub in den Tropen anvisieren, sollten Sie sich an erster Stelle darüber informieren, wann und wo die Infektionskrankheit verstärkt auftritt. Ein Tropenmediziner ist hier die richtige Adresse. Alternativ können Sie sich auch auf guten Internetseiten der Tropeninstitute oder beim Auswärtigen Amt informieren. Zum Schutz gibt es eine Reihe von Medikamenten, die einer Ansteckung mit Malaria vorbeugen sollen. Diese müssen in der Regel einige Tage vor und wenige Tage nach dem Urlaub eingenommen werden.

Weiterhin ist ein guter Mückenschutz unerlässlich, um sich nicht mit der Krankheit zu infizieren. Schützen Sie sich mit Kleidung und reiben Sie freiliegende Körperstellen mit insektenabweisenden Mitteln, sogenannten Repellents, ein. Diese bieten einen bis zu achtstündigen Schutz auf den behandelten Körperpartien. Für die Nacht und Dämmerung sollten Sie sich mit einem Moskitonetz schützen, welches Sie am besten mit einem Insektizid imprägnieren. Denn: Zu dieser Zeit schwärmen die Malaria übertragenden Anopheles-Mücken besonders aus.

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