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Schutz vor Zecken

Zecken verbreiten heimtückische Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis oder Borreliose. Aber wie kann man sich vor Zecken schützen? Und was ist zu tun bei einem Biss?

01.12.2011 12:00 | 9:04 Min | © SAT.1

Vor Zecken schützen durch Kontrolle

Zecken suchen sich warme, gut durchblutete Stellen am Körper ihres Opfers. Zeckenspeichel wirkt betäubend, sodass das Zubeißen in der Regel unbemerkt bleibt. Auf diese Weise können Zecken bis zu zehn Tage Blut saugen und dabei gefährliche Krankheitserreger übertragen. Wer sich vor Zecken schützen will, sollte also gefährdete Körperregionen untersuchen.

Vor Zecken schützen ist wichtig – Gefahr von Krankheiten

Zecken können die lebensgefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis übertragen. Sind FSME-Viren einmal in die Blutlaufbahn gelangt, verursachen sie Entzündungen im zentralen Nervensystem sowie im Gehirn. Patienten haben zunächst Symptome wie Kopfschmerzen und Nackensteife. Später können auch Lähmungserscheinungen oder Bewusstseinsstörungen auftreten. Zum Schutz vor FSME ist eine vorbeugende Impfung zu empfehlen.

Vor Zecken schützen – Borreliose durch Bakterien

Eine besonders verbreitete Krankheit durch Zecken ist Borreliose. Im Gegensatz zu FSME wird die Krankheit nicht durch Viren, sondern Bakterien verursacht. Symptome sind Kopf- und Gelenkschmerzen, Rötungen der Haut, später können auch Lähmungen dazukommen. Da es sich bei Borreliose um einen bakteriellen Infekt handelt, kann sie mit Antibiotikum behandelt werden.

Wie kann man sich noch vor Zecken schützen?

Wer sich vor Zecken schützen will, muss aufmerksam sein. Symptome wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sie können erste Anzeichen für eine der gefährlichen Krankheiten sein, die durch Zecken übertragen werden. Wird eine Zecke entdeckt, kann sie mit einer handelsüblichen spitzen Pinzette entfernt werden. 

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