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Sonnenschutz für die ganze Familie

Wie schützt man sich und seine Kinder am besten vor der Sonne und vor gefährlicher UV-Strahlung? Haut-Expertin Vivien Schröder gibt Tipps für den perfekten Strandausflug.

08.10.2012 10:00 | 5:17 Min | © Sat.1

Kaum zeigt sich die Sonne, gibt's für viele nur eins: raus in die freie Natur und das schöne Wetter genießen. Nur wenige denken daran, dass die Sonne auch gefährlich sein kann - vor allem für Babys und Kleinkinder.

Babys dürfen nicht in die Sonne

Kosmetikerin Vivien Schröder ist Fachfrau für Sonnenstrahlen und weiß: Bei Babys und Kleinkindern ist in Sachen Sonne besondere Vorsicht geboten. Die Haut der Kleinen verfügt nämlich noch nicht über einen ausreichenden Eigenschutz. Sonnenstrahlen können die Zellen in der Haut angreifen und schädigen - im schlimmsten Fall kann das zu Hautkrebs führen.

Kleinkinder sollten daher bis zum Alter von sechs Monaten gar nicht in die pralle Sonne. Aber auch für ältere Kinder gilt: Nur mit einem hohen Sonnenschutz im Freien spielen und möglichst nicht zwischen 10 und 16 Uhr, wenn die Sonneneinstrahlung am stärksten ist. Ebenfalls ein Muss: Kopfbedeckungen für die Kleinen, die bestenfalls auch den Nacken bedecken. Damit auch der Rest des Körpers im Sommer optimal vor der Sonne geschützt ist, empfiehlt die Expertin zudem spezielle Sonnenschutzkleidung, die Oberkörper und Oberschenkel bedecken. Ein solcher Body mit 'eingebautem' UVA- und UVB-Schutz ist für ca. 40 Euro im Handel erhältlich.

Freie Körperstellen werden am besten mit einer Sonnencreme mit mineralischem Lichtschutzfilter (mindestens LSF 20) eingerieben - das gilt übrigens auch, wenn sich die Kleinen im Schatten aufhalten. Um allergische Reaktionen zu vermeiden, sollten Eltern darauf achten, dass die Creme keine Duft- oder Konservierungsstoffe enthält.

Bei Babys dagegen sollte man besser komplett auf Sonnencreme verzichten, rät die Expertin. Der Sonnenschutz könnte tief in die dünne Babyhaut eindringen und schwere Allergien auslösen.

Sonnenschutz für Mama und Papa

Auch Erwachsene sollten ihrer Gesundheit zuliebe nicht auf das Eincremen verzichten. Für die ersten Tage des Strandurlaubs empfiehlt Expertin Vivien Schröder Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von 15. Der Sonnenschutz für das Gesicht sollte höher ausfallen - hier sollte die Creme mindestens LSF 20 haben. Die dünne Haut an den Lippen wird mit speziellen Fettpflegestiften geschützt.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Färbt sich die Haut rot, sollte man am besten gleich aus der Sonne gehen - das sind nämlich erste Anzeichen für einen Sonnenbrand, also eine akute Entzündung der Haut.

Die gereizten, schmerzenden Hautpartien können mit feuchten Umschlägen wie etwa Gurken-Buttermilch-Kompressen beruhigt werden. Dazu einfach eine halbe Salatgurke fein raspeln und in Buttermilch geben. Darin dann eine Kompresse einweichen und diese auf die betroffenen Hautpartien legen. Das kühlt die Haut und spendet Feuchtigkeit.

Bei stärkeren Verbrennung -etwa wenn die Haut schmerzt, stark gerötet oder geschwollen ist oder sogar Blasen wirft - sollte man einen Arzt aufsuchen. 

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