Epilation und Depilation
Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Haarentfernung. Bei der Epilation werden Haare an den Haarwurzeln herausgerissen, zum Beispiel beim Waxing. Dies ist meistens mit Schmerzen verbunden. Die Depilation hingegen entfernt Haare direkt auf der Hautoberfläche. Dazu zählt Rasieren oder Enthaarungscreme.
Rasieren
Rasieren ist die schnellste und unbedenklichste Methode, um Haare zu entfernen. Vor der Rasur sollte man ein Peeling machen, damit sich die Poren der Haut öffnen und die Haare später nicht einwachsen. Rasierschaum hilft, die Haare aufzurichten, wodurch man mit dem Rasierer auch feine und kürzere Haare erwischt. Nach drei bis vier Anwendungen sollte die Klinge ausgewechselt werden. Im Monat kostet diese Methode der Haarentfernung zwischen 3 und 11 Euro.
Enthaarungscreme
Eine andere schmerzfreie Alternative, um Haare loszuwerden, ist Enthaarungscreme. Diese enthält jedoch viel Chemie beziehungsweise Säure und ist daher gesundheitlich bedenklich. Der Preis für Enthaarungscreme liegt bei etwa 7 Euro.
Wachsen
Wer seine Haare längerfristig loswerden möchte und Schmerzen in Kauf nimmt, kann sich seine Haare mit Wachs entfernen lassen. Dies sollte am besten eine Kosmetikerin übernehmen. Vor dem Wachsen sollte man die Haut kühlen, um Rötungen und Reizungen zu vermeiden. Die Haare werden mit heißem Wachs bestrichen und dann zusammen mit einem Papierstreifen ausgerissen. Dabei wird nicht die ganze Haarwurzel entfernt, sondern nur die Haarzwiebel. Die Haare wachsen jedoch feiner nach. 25 Euro kostet das Waxing. Eine billigere Alternative zum Selbermachen ist Hawala – eine Enthaarungspaste aus Zucker und Zitronensaft. Hawala kostet 3 Euro, allerdings werden bei dieser Methode nicht alle Haare entfernt. Da beim Waxing Haare ausgerissen werden, kann es zu kleinen Verletzungen kommen, wodurch sich die Haarwurzeln entzünden können. Die Haut verdickt sich und nachwachsende Haare wachsen unter der Haut weiter.
Tipps