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Einmal im Jahr dürfen die Spinnweben ruhig an den Wänden bleiben

Halloween-Deko

So verpassen Sie mit Wolle, Watte und Kürbis Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung den absoluten Grusel-Look. Lesen Sie hier die einfache Halloween-Deko-Anleitung.

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Gruselspaß zu Halloween – das gilt auch für die Deko

Einmal im Jahr, zu Halloween, wollen wir Gespenster sehen. In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November kann die Dekoration in Haus und Garten nicht schaurig genug sein. Hexen, Gespenster, Zombies und andere kleine oder große Gruselgestalten sind gern gesehene Gäste an der Haustür und auf Gruselpartys. Unverzichtbar ist natürlich auch die symbolische Kürbislaterne. Die Legende der so genannten Jack O’Lantern stammt, ebenso wie Halloween selbst, ursprünglich aus Irland und geht auf den Bösewicht Jack Oldfield zurück. Der Sage nach verkaufte Jack seine Seele an den Teufel, überlistete ihn aber und nahm ihm anschließend das Versprechen ab, niemals seine Seele zu holen. Nach seinem Tod verwehrte man Jack Einlass in den Himmel. In die Hölle konnte er nicht, da er dem Teufel besagten Schwur abgenommen hatte. Der Teufel schenkte ihm daraufhin ein Stück glühende Höllenkohle, die Jack in eine ausgehöhlte Rübe steckte. Seither wandelt Jack ruhelos durch die dunklen Nächte und steht in Form der Jack O‘Lantern bis heute als Symbol für Halloween.

Kürbislaternen, Spinnen, Gespenster – zu Halloween ist alles erlaubt

Ob schaurig oder lustig – beim Schnitzen des Halloweenkürbis sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass der Kürbis nach dem Aushöhlen gut durchtrocknet, damit dem Kürbiskopf das Grinsen nicht vorzeitig durch Schimmelbildung vergeht – also lieber einen Tag vorher mit den Vorbereitungen beginnen. Geschickte Bastler können zum Beispiel Spinnen, Gespenster und Co. aus Taschentüchern und Pfeifenreinigern selbst herstellen. Wer Zeit sparen und trotzdem nicht auf eine Gruseldekoration verzichten möchte, findet in der Halloweenzeit eine Vielzahl fantasievoller Grusel-Accessoires im Handel. Die Palette reicht von Tischdekoration und Snacks im Grusellook über schaurige Verkleidungen, Zimmerschmuck, Totenkopfgirlanden und mehr.

Schnell und einfach: Selbstgebastelte Spinnennetze für die Halloweenparty

Spinnennetze sind eine effektvolle Deko, mit der man einen Raum im Handumdrehen in eine gruselige Halloween-Höhle verwandelt. Alles, was Sie dafür benötigen, sind Watte oder Wollreste:

  • Polier- oder Kosmetikwatte:
    •  Drehen und zerfasern, bis sie die gewünschte Konsistenz erhält und schaurig auf Tischen und Möbeln drapiert werden kann
  • Wolle/Wollreste:
    • Wollfaden fest an mehreren Punkten an der Decke oder Wand befestigen
    • Mit weiteren Wollfäden verknüpfen und so die Struktur eines Spinnennetzes nachbauen

Kerzen dürfen in keiner Halloween-Dekoration fehlen – sie sorgen für authentische Beleuchtung. Kleine Zierkürbisse geben originelle Kerzenhalter ab, und für einen besonders gruseligen Effekt können Sie Hosenbeine und Schuhe ausstopfen und unter Sofa oder Sessel hervorschauen lassen. Kunstblut, selbstgemachte Gespenstergirlanden oder kunstvoll drapierte schwarze Tücher vor Fenstern und in Zimmerecken vervollkommnen den Halloween-Look.

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