Sie sind zwar kaum zu sehen, dennoch sind Hausstaubmilben überall. Keine Matratze bleibt verschont und man wird sie nur schwer wieder los. Die Hausstaubmilben können sogar der Gesundheit schaden, indem sie Allergien auslösen.
Unsichtbare Mitbewohner
Hausstaubmilben sind älter als die Menschheit und befinden sich in jedem Haushalt. Dort tummeln sie sich unter Bodenleisten oder im Teppich. Die größte Anzahl von Hausstaubmilben findet man jedoch im Bett. Auch wenn die mikroskopisch kleinen Spinnentiere mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind, stecken in einer Matratze bis zu 1 ½ Millionen Hausstaubmilben.
Hausstaubmilben mögen es warm und kuschelig
Im Bett fühlt sich das Ungeziefer besonders wohl, da es mit einer Temperatur zwischen 18°C und 26°C sowie bei einer Feuchtigkeit zwischen 40% und 60% die idealen Lebensbedingungen für Hausstaubmilben liefert. Sie ernähren sich von den menschlichen Hautschuppen und scheiden am Tag bis zu 20 Kotkügelchen aus. So können sich Hausstaubmilben innerhalb von 30 Tagen um das 300-fache vermehren.
Allergien durch Milbenkot
Da wir mit Hausstaubmilben das Bett teilen, ist die Haut übersäht mit Milbenkot. Um den Kot der Hausstaubmilben loszuwerden, sollte man morgens duschen. Bei einigen Menschen löst der Milbenkot Allergien aus, wodurch Schnupfen, Augenreizungen, Kopfschmerzen, oder sogar Reizhusten und Atemnot auftreten können. Um im Haushalt die Anzahl von Hausstaubmilben möglichst gering zu halten, sollte man Matratzen regelmäßig von einem Profi absaugen lassen.
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