Lecker, süß und sehr beliebt ist er, der Honig. Kein Wunder, die süße Paste ist auch ein echtes Allround-Talent. Aber was macht Honig so besonders? Dem gesunden Bienenprodukt auf der Spur!
Es ist kein Irrglaube: Bienen sind tatsächlich extrem fleißig. Um den Nektar für einen Fingerhut voll Honig zu sammeln, muss eine Biene 200.000 Blüten anfliegen. Sind die Waben gefüllt, nimmt der Imker sie aus dem Stock heraus und bringt sie in seine Honigküche. Hier werden sie entdeckelt, anschließend wird der Honig bei 20 bis 30 Grad aus den Waben geschleudert – so bleiben die gesunden Inhaltsstoffe wie das Vitamin B6 erhalten. Nun wird der Honig noch gesiebt und abgefüllt.
Wer beim Einkauf sichergehen will, dass er Honig aus Deutschland kauft, sollte auf das Siegel des Deutschen Imkerverbandes achten. Unterschieden wird bei Honig zunächst einmal zwischen Misch- und Sorten-Honig. In Sorten-Honig muss mindestens 50 Prozent der angegebenen Blüte enthalten sein. Sorten-Honig ist aromatischer als Misch-Honig, der als Bienen- oder Imkerhonig verkauft wird. Die süße Paste ist eine gesunde Alternative zu Zucker: Neben Fruktose und Traubenzucker enthält er nämlich Enzyme. Nicht umsonst wird Honig häufig als Hausmittel, etwa bei Halsschmerzen, eingesetzt. Honig besteht zudem zu einem Fünftel aus Wasser und enthält daher mit 300 Kalorien weniger Kalorien als Zucker mit 400.
So gesund Honig auch ist: Babys unter einem Jahr, sollten ihn nicht essen. Ihre Darmflora ist noch nicht richtig ausgebildet, so dass die Bakteriensporen im Honig bei ihnen schwere Infektionen auslösen können. Gelagert werden sollte der Honig trocken, dunkel, und gut verschlossen – andernfalls zieht er Feuchtigkeit und Gerüche an. Festgewordener Honig wird bei 40 Grad im Wasserbad wieder weich. Und wer mit Honig bäckt, sollte darauf achten, dass durch die Verwendung von Honig weniger Flüssigkeit für den Teig notwendig ist.
Honig ist zudem seit ewigen Zeiten als sehr gutes Pflegemittel für Haut und Haar bekannt. Die Kuren und Pflegeprodukte lassen sich zu Hause sehr einfach und kostengünstig selbst herstellen. Eine Haar-Kur etwa lässt sich aus vier Esslöffeln Honig, einem Eigelb und einem Spritzer Zitrone herstellen. Ins handtuchtrockene Haar einmassieren und nach 20 Minuten wieder auswaschen. Puren Honig auf die vorgewärmte Haut aufzutragen, ist ebenfalls sehr pflegend. Er muss nach 15 Minuten wieder abgewaschen werden. Und auch für die Füße gibt es ein Rezept: Honig vermischt mit grobkörnigem Salz ergibt ein wohltuendes Peeling.
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