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Kaputte Füße: von Hühneraugen bis Hallux Valgus

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5:01 / 17.08.2012 10:00 , © SAT.1

Ratgeber

Hühneraugen, Hammerzehen und ein übler Geruch: Füße haben nicht gerade den besten Ruf. Dass sie häufig Probleme bereiten, liegt aber vor allem an unserem Umgang mit ihnen. Den ganzen Tag in engen Schuhen – das kann Füße nur kaputt machen. Wir verraten, was man bei Fuß-Problemen unternehmen kann.

Füße mit Ballen: Das steckt hinter Hallux Valgus

Wenn sich an der Innenseite des Fußes ein dicker Ballen bildet, sieht das nicht nur unschön aus, es verursacht mit der Zeit auch starke Schmerzen. Der medizinische Fachbegriff für dieses Phänomens lautet Hallux Valgus, besser bekannt ist es jedoch unter Begriffen wie Schiefzehe oder Frostballen. Es entsteht, wenn sich das Grundgelenk der großen Zehe zum Außenrand des Fußes bewegt: Die sichtbaren Folgen sind der schiefe große Zeh und der Ballen. Die Hauptursache für einen Hallux Valgus sind falsche Schuhe. Wer über Jahre Schuhe mit zu hohen Absätzen oder zu engen Schuhspitzen trägt, muss sich nicht wundern, wenn Fußknochen und -gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden. Korrigieren lässt sich der Hallux Valgus nur mit einer Operation. Der Experte rät, eine solche OP nicht auf die lange Bank zu schieben: Nicht erst, wenn starke Schmerzen einsetzen, sondern schon, wenn der Hallux Valgus deutlich sichtbar wird, sollten Betroffene eine ärztliche Behandlung in Angriff nehmen.

Was tun, wenn die Füße Hammerzehen bekommen?

Anderes Problem, aber häufig die gleiche Ursache: Hammerzehen. Wenn sich ein oder auch mehrere Zehen krallenartig beugen, spricht man von diesem Befund. Hier können zwar auch neurologische Ursachen zu Grunde liegen, häufig ist aber ebenfalls falsche Schuhwerk verantwortlich. Gegen Hammerzehen kann je nach Ausmaß der Fehlstellung orthopädisch oder mit einer Operation vorgegangen werden.

Hühneraugen: Pflege für die Füße ist nötig

Jeder kennt sie, keiner mag sie: Hühneraugen. Diese Hornhautverdickung entsteht durch chronischen Druck auf Haut, die eng am Knochen liegt. Hier rät der Experte, seinen Füßen mehr Pflege zu gönnen – und zwar im gleichen Ausmaß wie Haaren oder Händen. Mindestens einmal im Monat sollte man Hornhaut – und damit auch die Hühneraugen – von den Füßen abtragen lassen.

Mittel gegen Schweißfüße

Wenn sich im Sommer plötzlich übel riechende Schwaden durch den Raum schlängeln, sind Füße meist nicht weit. Um Fußschweiß zu vermeiden, sollten so häufig wie möglich offene Schuhe getragen werden. Wenn die Füße bereits stinken, kann ein Hausmittel angewendet werden: Die Füße in einer Mischung aus Tomatensaft und Wasser baden. Das hilft gegen Schweißbildung und die Bakterien, die den üblen Geruch verbreiten.

Also öfter mal auf hohe Schuhe verzichten und den Füßen ein wenig mehr Pflege gönnen! Sie werden es uns danken!

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