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Der Höhepunkt des närrischen Treibens

Sex an Karneval: Wenn die jecken Hüllen fallen

Catwoman  trifft Superman – da muss es in der Faschingszeit nicht bei einem Blickwechsel bleiben. Denn Sex an Karneval ist weder tabu noch eine Seltenheit. Damit der One-Night-Stand jedoch nicht neun Monate später zu einem Anstieg der Geburtenrate führt, ist Verhütung das A und O. Heiße Fakten gibt’s hier im Überblick.

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Sex an Karneval: „Et kütt wie et kütt“

Sex an Karneval gehört zur Faschingszeit wie Rosen zum Valentinstag, denn die – neben Halloween  – größte Verkleidungsparty des Jahres sorgt nicht nur für Oktoberfeststimmung im Februar, sondern macht das eine oder andere Gesicht dank Faschingsschminke  auch schöner, als es eigentlich ist. Zwischen Weiberfastnacht  und Aschermittwoch  wird an Rhein und Main gefeiert, geschäkert, geflirtet und gepimpert, was das Zeug hält, von einer einmaligen Sache kann bei Weitem nicht die Rede sein. Der Alkohol tut sein Übriges. Kein Wunder, dass neun Monate später mehr Babys geboren werden als in anderen Monaten des Jahres. Dabei gehören Kondome neben dem Kostüm bereits zur Standardausrüstung vieler Jecken. Der gute Wille zählt? Nicht ganz, denn bleibt das Verhüterli im entscheidenden Moment bloße Taschendeko, muss man sich über das Ergebnis im Zweifel nicht wundern.

Safety first: Sex an Karneval nicht ohne Verhütung

Wer beim Karneval zu tief ins Glas schaut, muss schlimmstenfalls mit einem Kater am Morgen rechnen, wer im Eifer des Gefechts aber Sex hat, ohne zu verhüten, hat sein ganzes Leben was davon. Treffen Alkohol und Leidenschaft aufeinander, vergisst die Hälfte das Kondom beim Sex an Karneval, die andere gibt der Spontaneität die Schuld. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo zwischen Affekt und Angst. Wovor? Die unbequeme Verhütungsfrage zu stellen – schließlich könnte die doch den romantischen Moment zerstören. Für Männer gilt daher: am besten immer ein Kondom dabeihaben und im Ernstfall einfach überziehen. Das schützt nicht nur vor einer ungewollten Vaterschaft, sondern auch vor fiesen Geschlechtskrankheiten. Frauen sind mit der Pille davor zudem besser beraten als mit der danach – vorausgesetzt Sie erbrechen sich nach Unmengen von Alkohol nicht, dann nämlich kann auch die sicherste Verhütungspille nichts mehr machen. Ein Kondom ist trotzdem Pflicht, denn die Pille schützt nur vor Babys, nicht aber vor Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydien. Für alle Piraten, Prinzessinnen, Clowns, Vampire und sonstig Kostümierte gilt daher: Viel hilft viel. In diesem Sinne – viel Spaß.

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