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Diaphragma: Alternative Verhütungsmethode

Neben der Antibabypille und der Dreimonatsspritze ist das Diaphragma ein relativ sicheres Verhütungsmittel für die Frau. Wie das sogenannte „Scheidenpessar“ angewendet wird, lesen Sie hier.

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Klein, aber oho!

So süß die Hutform auch aussieht, ein Spielzeug ist das Diaphragma nicht. Im Gegenteil: Es spielt eine wichtige Rolle bei der Verhütung. Wenn es richtig angewendet und von einem Frauenarzt angepasst wird, schützt es vor einer Schwangerschaft. Für jede Frau gibt es die richtige Größe, die Sie alle ein bis zwei Jahre kontrollieren lassen sollten – oder früher, wenn Sie eine starke Gewichtszunahme hinter sich haben.

Anwendung des Diaphragmas

Nachdem Sie sich beim Frauenarzt informiert haben, dürfen Sie das Diaphragma zu Hause ausprobieren. Vor jedem Gebrauch sollten Sie das Hütchen mit einem Verhütungsgel einreiben, das die Spermien abtötet. Etwa eine halbe Stunde vor dem Liebesakt können Sie das Diaphragma einsetzen. Führen Sie es mit dem vorderen Ende tief in die Scheide ein, sodass es fest zwischen dem hinteren Scheidengewölbe und dem Schambein sitzt und den Muttermund abschirmt. Wenn Sie sich nicht sicher bei der Anwendung fühlen, holen Sie sich Tipps bei Ihrem Frauenarzt und benutzen zwischenzeitlich ein Kondom. Prüfen Sie vor dem Sex, ob das Diaphragma richtig über dem Muttermund platziert ist. Holen Sie es frühestens acht Stunden nach dem Geschlechtsverkehr heraus. Achten Sie jedoch darauf, dass eine Dauer von 12 Stunden nicht überschritten wird, da es eventuell zu Entzündungen kommen kann. Generell ist das Diaphragma über mehrere Jahre haltbar, wenn Sie vorher keine Risse oder Löcher feststellen. Reinigen Sie das Hütchen daher nach jedem Gebrauch mit Wasser und milder Seife.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Im Gegensatz zur Antibabypille greift das Diaphragma nicht in Ihren Hormonhaushalt der Frau ein. Sie können es genauso wie ein Kondom je nach Bedarf benutzen. Das Diaphragma schützt allerdings nicht vor Geschlechtskrankheiten wie Aids. Eine richtige Anpassung muss durch einen Arzt erfolgen. Die erste Anwendung zu Hause nimmt ein wenig Zeit in Anspruch und erlaubt wenig Spontanität beim Sex.

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