Ratgeber

Playlist

Ratgeber

Dirty Talk im Bett: Must-have, Can-do oder No-go?

Schmutzige Wäsche? Ab in die Waschmaschine! Schmutziges Geschirr? Abwaschen! Doch was ist mit schmutzigen Sprüchen im Bett? Dirty Talk kann frischen Wind ins Sexleben bringen – doch nicht immer ist es angebracht, den Partner beim Sex zu beschimpfen oder Befehle zu erteilen. Sexpertin Paula Lambert verrät in „Paula kommt“, was es zu beachten gilt.

06.12.2013 17:48 | 1:15 Min |

Dirty Talk? Nicht auf Teufel komm raus!

Wer kennt ihn nicht, den Witz: Ein Mann und eine Frau liegen im Bett. Da sagt die Frau zum Mann: „Schatz, sag mir mal was Schmutziges.“ Er: „Küche.“ Ein Klassiker, wenn es um Dirty Talk geht. Doch worauf gilt es zu achten, wenn die Küche sauber ist und es im Bett mal wieder so richtig zur Sache gehen soll? Ganz wichtig: Dirty Talk muss aus der Situation heraus entstehen und klappt auch nur, wenn der Partner mitmacht oder zumindest nichts dagegen hat. Andernfalls, so Paula Lambert, wirkt es eher geisteskrank als erotisierend.

Je nach Partner und Situation

„Besorg’s mir richtig, du geiler Hengst!“ – Dirty Talk ist Geschmackssache. Die einen stehen drauf, andere finden’s abturnend. Worte unterhalb der Gürtellinie beim Sex, nicht jeder möchte das, nicht jeder kann das und nicht jeder hat einen Partner, der Lust darauf hat. Schaffen Sie daher auf keinen Fall eine künstliche Situation, nur weil Sie es verabredet haben oder mal etwas Neues ausprobieren möchten. Sich gegenseitig zu beschimpfen oder mit derben Ausdrücken scharf zu machen, funktioniert nicht auf Knopfdruck.

Tipps für Dirty Talk im Bett

Was Sie sich beim Sex ins Ohr flüstern oder laut und deutlich sagen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Hier wirkt raffinierte Zweideutigkeit jedoch oft besser als ein plumper Spruch. Auch ist persönliche Verbalerotik anregender als 08/15-Pornosprache. „Ich will mit dir schlafen“ oder „dein Blick macht mich an“ ist an den Partner gerichtet und nicht so nüchtern wie „Fick mich“ und Co. Aufseufzen und dabei halblaut raunen „Ich will dich“ oder dem Liebsten ein eindeutiges Kompliment machen – das entfaltet beim Dirty Talk im Bett ebenfalls seine Wirkung.

No-Gos beim Wortsex

Echte No-Gos beim Dirty Talk sind jedoch Verniedlichungsformen des anderen Geschlechtsteils, Kose- oder Tiernamen sowie ernstgemeinte Beleidigungen wie „Ich hab dir immer schon gesagt, du bist zu fett“. Denn dann wird der erste Dirty Talk mit Ihrem Partner ganz sicher auch der letzte sein!

Fazit: Sex mal anders  durch Dirty Talk? Unbedingt, aber nur wenn beide einverstanden sind und sich damit wohlfühlen.

Noch mehr Sex-Tipps jeden Mittwoch ab 22.50 Uhr in einer Doppelfolge  "Paula kommt"  auf sixx.

Hier geht's zum Google Plus Profil von "Tippstricks Ratgeber" Google+

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentare

Fan werden