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Dreimonatsspritze: Injektion mit Wirkung

Bei der Vielzahl an Verhütungsmitteln verlieren Sie den Überblick? Der SAT.1-Ratgeber stellt Ihnen die verschiedenen Methoden mitsamt Vor- und Nachteilen vor. Hier gibt’s Infos zur Dreimonatsspritze.

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Spritze
© dpa

Kleiner Piks zur Verhütung

Die Dreimonatsspritze enthält Hormone, die Ihnen der Arzt alle drei Monate in den Gesäßmuskel verabreicht. Den Zweck der Empfängnisverhütung erfüllt die Dreimonatsspritze genauso gut wie die Antibabypille oder der Verhütungsring, indem sie den Eisprung verhindert. Konkret erfolgt die Verhütung durch den verdickten Zervixschleim sowie einer Veränderung an der Gebärmutter-Schleimhaut.

Stellen Sie sich darauf ein, dass die Injektion fünf Tage nach Beginn Ihrer Regelblutung erfolgt. Dafür sollten Sie rechtzeitig einen Termin bei Ihrem Arzt vereinbaren. Ebenso wie die Minipille enthält die Dreimonatsspritze das Hormon Gestagen, nicht aber Östrogen. Nach 90 Tagen muss eine neue Injektion erfolgen. Dabei ist es irrelevant, ob Ihre Periode zwischendurch eingesetzt hat oder nicht.

Dreimonatsspritze: Nebenwirkungen

Wenn Sie das Hormon Östrogen nicht vertragen, kommt die Dreimonatsspritze für Sie tendenziell infrage. Sollten Sie zudem regelmäßig an Magen- und Darmkrankheiten leiden, hat sich diese Verhütungsmethode ebenfalls gut bewährt, da Sie nicht oral verabreicht wird. Anwendungsfehler wie bei der Mikropille können Ihnen nicht passieren. Sie müssen sich lediglich eine Erinnerung im Handy einstellen oder als Termin im Kalender vermerken, dass Sie alle 90 Tage vom Arzt eine Spritze bekommen.

Nachteile bringt die Dreimonatsspritze ebenfalls mit sich. So können Sie bei einem Kinderwunsch die Injektion nicht sofort absetzen, der Zyklus muss sich erst wieder neu einstellen. Es kann zwei bis drei Jahre dauern, bis Ihr Eisprung wieder normal einsetzt. Manche Frauen berichten von Nebenwirkungen wie Akne, Haarausfall oder Zwischenblutungen. Sollten Sie diese Veränderungen bei sich feststellen, gehen Sie möglichst schnell zu Ihrem Arzt. Gemeinsam sollten Sie über eine Alternative zur Dreimonatsspritze nachdenken.

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