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"Dumm fickt gut" und andere Sex-Mythen

Jetzt mal ehrlich: Kennen Sie nicht auch Gerüchte wie „Dumm fickt gut“? Sex-Mythen wie diese halten sich wider besseres Wissen hartnäckig. Grund genug für Sexpertin Paula Lambert mit diesen Vorurteilen in „Paula kommt“ einmal gründlich aufzuräumen. Hier finden Sie die Top 5 der bekanntesten Irrtümer rund um die schönste Nebensache der Welt.

11.12.2013 10:56 | 4:12 Min |

Mythos 1: Penis- und Nasenlänge hängen zusammen

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Kann von der Nasenlänge auf die Größe des besten Stücks geschlossen werden? Wissenschaftlich beweisen ließ sich das bisher nicht. © pixabay

Manche Sex-Mythen halten sich schon so lange oder sind so veraltet, dass es schon einen Reim dazu gibt. Dazu gehört auch dieser Sex-Mythos: „An der Nase eines Mannes erkennt man seinen Johannes.“ Soll heißen: Eine große Nase bedeutet automatisch einen großen Penis . Im Umkehrschluss haben Herren mit kleinen Stupsnäschen untenrum eher wenig zu bieten. Die Wissenschaftler sind sich jedoch einig: Dieses Gerücht gehört ins Land der Sex-Mythen.

Mythos 2: „Dumm fickt gut“

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"Dumm fickt gut" gehört zu den Sex-Mythen, die eindeutig unter die Gürtellinie gehen. Doch mehr Spaß macht Sex tatsächlich, wenn im Oberstübchen Pause ist. © Piotr Marcinski - Fotolia

Dieses Gerücht kommt zugegebenermaßen platt daher. „Dumm fickt gut“ dient dabei wahrscheinlich vielen Männern als Ausrede, wenn sie wieder mal mit einer dickbusigen, hohlen Blondine abzischen. Doch ein bisschen etwas ist schon dran, an dem Mythos. Denn wer sein Hirn beim Sex ausschalten kann, bei dem fallen auch die Hemmungen. Mann und Frau werden experimentierfreudiger , da sie sich weniger Sorgen machen. Wissenschaftlich bewiesen ist „Dumm fickt gut“ jedoch nicht.

Mythos 3: Männer mit Glatze sind besonders potent

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Männer mit Glatze sollen wahre Hengste im Bett sein. Doch hat ein kahler Kopf tatsächlich Einfluss auf die Potenz? © Family Business - Fotolia

Haben Sie auch schon mal davon gehört, dass kahlköpfige Männer mit Potenz glänzen – gewissermaßen als Kompensation für den Verlust des Haares? Als Erklärung wird diesmal tatsächlich die Wissenschaft herangezogen, denn Männer mit einem erhöhten Testosteronspiegel verlieren tatsächlich schneller ihr Haupthaar. Das macht Glatzköpfe vielleicht besonders männlich, ihre Potenz steigert das jedoch nicht.

Mythos 4: 1.000 Schuss und dann ist Schluss

Der Mythos, dass Männern nur eine bestimmte Zahl an Spermien zur Verfügung steht, ist ebenfalls nicht neu. Doch keine Panik, denn auch an diesem Gerücht ist nichts dran. Spermien werden in den Hoden immer wieder nachproduziert. Wahrscheinlich gehört dieser Glaube zu den Sex-Mythen, die Männer von übermäßiger Masturbation abhalten sollten.

Mythos 5: Männer wollen häufiger Sex als Frauen

Die Sexualität von Männern und Frauen ist grundverschieden. Männer zum Beispiel wollen in der Regel häufiger Sex als Frauen – ebenfalls einer der Sex-Mythen, die sich beharrlich halten. Es stimmt schon, dass Männer über den Tag verteilt häufiger an Sex denken als Frauen. Der Wunsch nach Sex ist in seiner Intensität jedoch etwa gleich stark. Dafür spricht übrigens auch, dass Frauen ebenso häufig fremdgehen wie Männer.

Fazit: Die meisten Sex-Mythen sind tatsächlich das, was sie versprechen – nämlich Mythen. Und auch wenn in „Dumm fickt gut“ und Co. sicher ein Körnchen Wahrheit steckt: Machen Sie sich von derartigen Vorurteilen lieber frei und überzeugen Sie sich selbst davon, was stimmt und was nicht.

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