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Erotische Massagen: Sinnliche Auszeit im Alltag

Erotische Massagen sorgen nicht für maximale Entspannung nach einem langen Arbeitstag, sondern können auch ein tolles Vorspiel sein. Ob Teil- oder Ganzkörpermassage, bleibt Ihnen überlassen – und alles andere natürlich auch. Ein paar Anregungen von Sexpertin Paula Lambert bei „Paula kommt“.

12.11.2013 16:46 | 2:49 Min | © sixx.de

Entspannung pur!

Damit im Bett was läuft, reichen Zeit und Liebe oft nicht aus. Besonders Frauen müssen erst entspannt sein, bevor sie Lust empfinden. Gegenseitige erotische Massagen können helfen, den Arbeitsalltag hinter sich zu lassen und sich nur auf das Jetzt und Hier zu konzentrieren. Erotische Massagen müssen sich dabei natürlich nicht auf den Rücken des Partners beschränken. Sie können Ihren Liebsten natürlich auch mit einer Penismassage verwöhnen oder von oben bis unten mit Öl einreiben – andersrum ebenso, versteht sich.

Rahmenbedingungen müssen stimmen

Auf dem Wannenrand oder by the way in der Küche – erotische Massagen können natürlich überall stattfinden. Wenn im gleichen Raum die Waschmaschine läuft oder im Arbeitszimmer wichtige Unterlagen herumfliegen, stellt sich allerdings kein entspanntes Ambiente ein. Für erotische Massagen ist also nicht nur das How-to wichtig, sondern auch das Drumherum. Tipp: Suchen Sie sich einen Ort, der ruhig, gemütlich, warm und aufgeräumt ist, der Sie weder an den unerledigten Haushalt  noch an den nächsten Arbeitstag erinnert und in dem Sie sich so richtig fallen lassen können. Kissen, Kerzen und schöne Musik tun ihr Übriges.

Möchten Sie, dass Ihr Partner sich bei der Massage entspannt, ist aber noch etwas wichtig: warme Hände. Gänsehaut statt Lust – das sollte schließlich nicht das Ziel sein. Tipp für Frostbeulen: Halten Sie Ihre Hände vorher so lange unter warmes Wasser, bis diese eine angenehme Temperatur haben.

Must-haves und -dos für erotische Massagen

Eine Massage ohne Öl ist wie Shoppengehen ohne Geld und Salat ohne Dressing. Damit’s richtig rund läuft, braucht es Massageöl. Duftet dieses auch noch angenehm, erzeugt das zusätzliche erotische Reize – und darauf kommt es schließlich an. Sie wissen nicht, welche Geruchsrichtung Ihrem Schatz gefällt? Dann gehen Sie doch zusammen einkaufen und suchen Sie sich eine Nuance aus, die Sie beide mögen.

Eine andere Möglichkeit: Sie machen das Öl selber. Dazu einfach 100 Milliliter Jojoba- oder Mandelöl mit etwa 15 bis 20 Tropfen Aromaöl mischen, fertig ist das erotische Hilfsmittel. Ganz wichtig aber: Verwenden Sie für den Intimbereich kein Öl, sondern geeignetes Gleitmittel auf Wasserbasis.

Damit Sie sich so richtig entspannen können, gilt für erotische Massagen: Decken Sie die Körperstellen, die Sie nicht massieren, zu und konzentrieren Sie sich dann ganz auf Oberkörper, Beine, Po oder Brust – je nachdem. Tipp, damit aus einer erotischen Massage nicht einfach nur ein Durchkneten wird: Suchen Sie mit Ihrer Haut immer auch den Kontakt zum Körper des Partners – und zwar nicht nur mit den Händen.

Erotische Massagen: Entspannen, genießen, erregen

Wie für alles im Leben gilt auch für erotische Massagen: Die Abwechslung macht’s. Was beim Kuchenkneten klappt, muss im Bett nicht ebenso gut funktionieren. Wer beispielsweise immer an der gleichen Stelle, im gleichen Tempo und mit gleichem Druck massiert, bekommt schnell wunde Finger und der Partner schläft ein. Damit das nicht passiert, sollten Sie sich untereinander ein wenig abstimmen: Wo sind Berührungen angenehm und wo besteht Kitzelgefahr, welcher Druck ist angenehm und welcher Rhythmus?

Lösen sich dabei Verspannungen, perfekt. Prio hat das bei erotischen Massagen allerdings nicht, denn hierbei geht es in erster Linie um die sinnliche Wahrnehmung des Körpers – sanftes Streicheln und Küssen gehören also unbedingt dazu. Ob Sie es am Ende beim gegenseitigen Massieren belassen oder ob das Vorspiel  vielleicht sogar ein Nachspiel hat, können Sie von der Situation abhängig machen. Entspannt sein dürften Sie und Ihr Liebster danach aber allemal.

Kneten, bis der Arzt kommt? Oh no! Schöner ist es, wenn Ihr Partner dabei zum Höhepunkt kommt, dann jedenfalls haben Sie alles richtig gemacht. Das klappt im Übrigen auch mit Tantra .

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