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Wenn aus Freundschaft mehr wird

Friends with Benefits: Regeln sind unerlässlich

Sie sehnen sich nach etwas Zärtlichkeit, wollen aber keine feste Beziehung eingehen? Wie wäre es dann mit etwas freundschaftlichem Geplänkel? Friends with Benefits geben sich das, was sie brauchen, ohne ihren Status als Freunde aufzugeben. Wie und ob das geht, erfahren Sie im SAT.1 Ratgeber.

Friends with Benefits
© Pixabay.com

Friends with Benefits: Was bedeutet das?

Übersetzt bedeutet Friends with Benefits nichts anderes als Freunde mit gewissen Vorzügen. Gute Kumpels weiten also ihre Freundschaft aus. Fehlt es ihnen etwa an Zärtlichkeit oder einfach an sexueller Befriedigung, kann es dazu kommen, dass aus einem einfachen Filmeabend mehr wird. Das wirkt im ersten Moment möglicherweise etwas befremdlich, wird aber schnell zu einer nahezu normalen Affäre.

Freundschaft mit Vorzügen

Der große Vorteil von Friends with Benefits ist, dass Sie nicht wie bei einem One-Night-Stand mit einem Fremden in die Kiste hüpfen. Sie kennen sich schon einige Jahre und wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Sie können offen darüber reden, was Sie wollen und was nicht. Damit geht eine große Entspanntheit einher. Klar, sicher haben Sie Ihren besten Freund noch nicht nackt gesehen, aber die gute Kommunikation, die Sie in den Jahren miteinander gelernt haben, wirkt sich positiv auf Ihr gemeinsames Liebesspiel aus. Auch das Thema Verhütung kann auf einer ganz anderen und lockereren Ebene miteinander besprochen werden.

Das A und O: Regeln festlegen

Es ist gar nicht so einfach, eine klare Linie zwischen dem gemeinsamen Sex und der Freundschaft zu ziehen. Damit Sie jedoch entspannte Friends with Benefits sein können, klären Sie ab, was geht und was nicht. Sprechen Sie über Ihre Gefühle – wird von einer Seite vielleicht doch mehr erwartet, als eigentlich gedacht? In diesem Fall seien Sie rücksichtsvoll und beenden die Affäre , bevor es in schlimmen Liebeskummer endet.

Klären Sie außerdem, ob Sie Ihr Intermezzo sexuell offen oder exklusiv führen: Wollen Sie die einzigen füreinander sein oder holen Sie sich weitere Partner ins Bett? Bei einer offenen Beziehung sollten Sie jedoch unbedingt mit Kondomen verhüten, um Erkrankungen vorzubeugen. Auch Pärchenverhalten sind dringend zu vermeiden: Keine romantischen SMS, kein Händchenhalten in der Öffentlichkeit, keine gemeinsame Wohnung!

Was, wenn sich einer verliebt?

Das große Problem bei den Friends with Benefits ist, dass Sie oftmals ihren Gefühlen erliegen. Das ist kein Wunder: Das Hormon Oxytocin, das beim Sex ausgeschüttet wird, weckt Bindungsgefühle und das Bedürfnis, sich an seinen Sexualpartner anzukuscheln. Leider lässt sich also im Vornhinein nur selten verabreden, dass niemals Gefühle eine Rolle spielen. In einer Freundschaft mit Vorzügen leben beide Partner mit der ständigen Gefahr, sich zu verlieben.

Mit den Schmetterlingen im Bauch scheitert oftmals nicht nur die Liebschaft, sondern auch die Freundschaft. Sie gehen also ein großes Risiko ein: Wollen Sie Ihren besten Freund als ebensolchen niemals verlieren, lassen Sie besser die Finger von ihm – egal wie verlockend es sein mag.

Der Schritt zurück: Ist das möglich?

Natürlich kann es auch funktionieren, dass Sie von Friends with Benefits zurück zu Friends without Benefits gehen. Haben Sie sich geeinigt, dass das Spiel solange geht, bis einer einen neuen Partner gefunden hat, stehen die Sterne gut. Aber nur für den Fall, dass Sie Gefühle und Sex wirklich klar voneinander trennen können.

Zudem ist es absolut wichtig, dass Sie trotz Ihrer intimen Liaison Ihre freundschaftliche Routine beibehalten. Gehen Sie ohne erotische Hintergedanken ins Kino oder besuchen Sie eine Party, ohne sich ständig heiße Blicke zuzuwerfen. So fällt es ihnen viel leichter, wieder in die Friendzone zurückzukehren.

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