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Sexy Zierde

Intimschmuck: Mini-Sextoy für untenrum

Tattoos an den richtigen Stellen können anregend sein, aber auch Intimschmuck lässt kaum einen Mann kalt. Für Frauen gibt es jede Menge Möglichkeiten, Ringe, Steinchen und Co. auch unterhalb der Gürtellinie zu tragen. Was es dabei grundsätzlich und in Bezug auf die schönste Nebensache der Welt zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Intimschmuck
© Pixabay.com

Schmuck unter der Gürtellinie

Manchmal blitzen sie durch ein Shirt hindurch, zuweilen sieht man sie aber auch unbedeckt am FKK-Strand: Nippelpiercings. Genau genommen handelt es sich dabei – ebenso wie bei Zungenpiercings – jedoch nicht um Intimschmuck. Richtig intim wird’s erst eine Etage tiefer, an den Schamlippen und der Klitoris.

Spangen, Stecker, Ringe und Ketten machen’s möglich. Drei Möglichkeiten gibt es: Schamlippen-, Klitorisvorhaut- oder Klitorispiercing. Der Reiz liegt für viele in der sexuellen Lustgewinnung durch zusätzliche Stimulation. Allerdings bergen vor allem intime Piercings auch allerlei Risiken.

Piercing stechen lassen: Vorbereitungstipps

Wer sich an einer der sensibelsten Körperstellen piercen lassen möchte, muss sich etwas mehr Gedanken machen als beim Wunsch nach einer neuen Frisur  oder einem neuen Outfit . Denn hierbei ist die Hygiene noch wichtiger als bei herkömmlichen Piercings für Lippe, Ohr und Co. Informieren Sie sich im Vorfeld daher eingehend über entsprechende Anbieter, lassen Sie sich ausführlich beraten und achten Sie auf Hygienestandards, um Entzündungen und Infektionen zu vermeiden.

Auch wichtig: das richtige Material. Beim Intimschmuck eignen sich Gold, Titan und Chirurgenstahl besonders, denn sie sind weniger allergen . Allerdings müssen Sie dafür in der Regel auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Heilung und Pflege von Piercings

Wer sich für Intimschmuck wie Piercings entscheidet, muss hinterher mit einer längeren Heilungszeit rechnen – bis zu vier Monate sind nicht ungewöhnlich. In dieser Zeit sollten Sie auf eine besondere Pflege des Intimbereichs achten. Konkret bedeutet das vor allem tägliches Duschen und Waschen mit einer antibakteriellen Waschlotion. Fassen Sie das Piercing außerdem nicht öfter an als nötig, damit die Wunde gut verheilen kann, und entfernen Sie es nicht. Schwimmbäder, Sauna und Solarium sind bis zwei Wochen nach dem Stechen zudem tabu, denn hier verbreiten sich Bakterien bekanntlich wie im Flug.

Tipp: Kamille ist nicht nur bei Erkältungen und Bauchschmerzen gut, sondern soll auch die Abheilungen bei Wunden durch Körperschmuck unterstützen. Ob ein Sitzbad mit Kamillenextrakt wirkt? Probieren Sie’s aus.

Sex mit Intimschmuck

In der Regel der Hauptgrund für Intimschmuck ist anregender Sex. Diesen sollte man allerdings erst haben, wenn die Wunde gänzlich abgeheilt ist. Ist das der Fall, steht dem Liebesspiel mit Piercing nichts mehr im Wege. Achten Sie aber darauf, dass Sie das Schmuckstück vor und nach dem Sex immer mit Wunddesinfektionsmittel reinigen, um zu vermeiden, dass Körperflüssigkeiten und/oder Gleitgel in den Stichkanal gelangen.

Auch in Sachen Verhütung  ist Vorsicht geboten, denn durch Ringe, Spangen und Co. reißt das Kondom schneller als ohne. Wer in neun Monaten keine Überraschung erleben möchte, sollte hier daher nicht auf das billigste Produkt setzen.

Schon mal von Vajazzling gehört? Dabei handelt es sich ebenfalls um eine Form von Intimschmuck – ohne Piercing. Was sich genau dahinter verbirgt, verrät Ihnen der SAT.1 Ratgeber.

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