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Penisvergrößerung

"Auf die Länge kommt's nicht an" ist einer der beliebtesten Sprüche zum besten Stück. Eine Penisvergrößerung erachten trotzdem einige Männer als notwendig. Der Grund? Wenn "Mann" nicht eine gewisse Größe in Bezug auf seinen Penis vorweisen kann, winkt so manche Frau dankend ab. Das Selbstvertrauen sinkt und der Eingriff scheint ein Ausweg aus der Misere zu sein. Doch wie funktioniert eine solche Operation? Und was taugen Alternativen? Im Video sehen Sie den Selbsttest.

01.12.2011 12:00 | 7:26 Min | © Sat.1

Vielfältiges Angebot bei einer Penisvergrößerung

Männer, die unter ihrem kleinen Penis leiden, finden im Internet allerlei erfolgversprechende Angebote zur Penisvergrößerung in den verschiedensten Formaten: Pillen, Cremes, Peniswalzen oder Stretcher – die Möglichkeiten scheinen vielfältig zu sein. Doch führen diese Anwendungen tatsächlich zum Erfolg? Wir haben die Möglichkeiten im Video unter die Lupe genommen.

Penisvergrößerung
Ein zu kurzer Penis nagt am Selbstvertrauen der Männer, weshalb eine Penisvergrößerung zuweilen der einzige Ausweg scheint. © pixabay

Pillen und Cremes helfen nicht

Speziell bei der Einnahme von Medikamenten sollten Männer sehr vorsichtig sein, denn auch wenn es sich bei den Präparaten vornehmlich um Vitamine in Pillenform handelt, sollten diese nicht achtlos eingenommen werden. Der gewünschte Effekt ist ebenfalls höchst zweifelhaft, denn die Tabletten funktionieren bestenfalls als Nahrungsergänzungsmittel, bewirken aber keine Penisvergrößerung. Ähnlich verhält es sich mit Wunder-Cremes, die durch Vitaminzufuhr helfen sollen, das Gewebe eines männlichen Glieds zu erweitern.

Penisvergrößerung Pillen
Von Pillen oder Cremes rät der Apotheker im Video klar ab. Mehr als ein Nahrungsergänzungsmittel versteckt sich dahinter nicht. © pixabay

Schmerzhafte Penisverlängerung

Dehngeräte wie ein Stretcher können unter Umständen eine Verlängerung des Penis um zwei bis drei Zentimeter hervorrufen. Allerdings muss der Mann das Gerät kontinuierlich über einen sehr langen Zeitraum von vier bis sechs Monaten anwenden, um tatsächliche eine Penisvergrößerung zu erzielen. Dabei ist es höchst fraglich, ob die manuell herbeigeführte Verlängerung dauerhaft erhalten bleibt und nicht das Bindegewebe nachhaltig geschädigt wird.

Ähnlich funktioniert auch die Vakuumpumpe zur Penisvergrößerung. Das Glied wird in die Röhre eingeführt. Mit einer Handpumpe wird Unterdruck erzeugt, der Blut in den Penis strömen lässt. Einmal dort angekommen, fließt es auch so schnell nicht mehr zurück. Das beste Stück wächst und wird hart. Dennoch bleibt festzuhalten: Eigentlich ist die Vakuumpumpe zur Verbesserung des Liebeslebens gedacht, nicht aber zur Penisvergrößerung. Die Erektionsfähigkeit kann optimiert werden, dass jedoch das Glied dauerhaft wächst, wurde bislang nicht nachgewiesen.

Penisvergrößerung durch Operation

Offenbar leiden einige Deutsche unter ihrer Penisgröße. Einer Statistik der "International Society of Aesthetic Plastic Surgery" zufolge finden nämlich hierzulande die meisten operativen Eingriffe im Schritt des Mannes statt. Fast ein Fünftel aller Penisvergrößerungen im Jahr 2013 fanden in Deutschland statt. Dabei sollte ein solcher Eingriff gut durchdacht sein, denn die Schmerzen sind nicht unerheblich.

Die durchschnittliche Penislänge im erigierten Zustand beträgt 12,7 cm. Wer hier bereits an einen operativen Eingriff denkt, sollte wissen, dass Ärzte erst ab einer Länge weniger als neun Zentimetern zu einer operativen Penisvergrößerung raten. Der Eingriff birgt nicht unwesentliche Risiken und will gut überlegt sein: Die Veränderung ist rein optischer Natur, denn eine echte Verlängerung des Schwellkörpers ist nicht möglich.

Hat sich Mann dennoch für den Eingriff entschieden, warten zwei Eingriffe auf ihn: die Penisverlängerung und die Penisverdickung. Damit er jedoch nicht zweimal unters Messer muss, werden beide während einer Operation durchgeführt. In einem ersten Schritt wird dabei der Schwellkörper verlagert – von innen nach außen. Da er sich normalerweise im Inneren befindet, ist er natürlich gekrümmt. Durch den Eingriff wird er begradigt, wodurch der Penis an Länge gewinnt. Bis zu sechs Zentimetern sollen Erfahrungen zufolge bei dieser Penisvergrößerung möglich sein.

Penisvergrößerung OP
Durch einen operativen Eingriff können definitiv Zentimeter dazugewonnen werden – der Preis ist allerdings eine anstrengende OP und Geduld bei der Verheilung. © pixabay

Damit aber auch die Dicke passt, wird anschließend der Umfang durch das Einspritzen von Eigenfett erhöht. Dieses wird zumeist dem Oberschenkel oder dem Bauch entnommen und an mehreren Stellen des Penisschafts wieder injiziert.

Risiken der Penisvergrößerung

Obwohl die operativen Möglichkeiten vielversprechend klingen, sollten die Risiken nicht ungeachtet bleiben. Der Patient muss während der OP in Vollnarkose versetzt werden. Nur in wenigen Fällen verwenden Ärzte eine örtliche Betäubung. Außerdem herrscht nach dem Eingriff mindestens fünf Wochen lang Flaute im Bett, bevor das beste Stück "ausprobiert" werden darf. Zuweilen ist nötig, ein Streckgerät nach der Operation anzubringen, damit sich der Penis mit der Narbenbildung nicht wieder verkürzt. Erfahrungen zufolge verzichten jedoch viele Ärzte auf einen solchen Einsatz, da die meisten Ergebnisse auch ohne Einsatz dieser Mittel dauerhaft sind.

Andere Methoden

Natürlich gibt es auch noch andere Methoden, um den Penis optisch vergrößert aussehen zu lassen. Dabei muss das beste Stück nicht einmal berührt werden. So würde es bei übergewichtigen Herren oftmals schon reichen, etwas Fett am Bauch und im Schambereich abzusaugen. Außerdem könne man den Hoden versetzen. Dabei wird er vom Schaft gelöst und weiter am Körper wieder angenäht. Durch diese Maßnahmen wirkt der Penis optisch vergrößert.

Fazit: In Sachen Penisvergrößerung sind die Deutschen weit vorn mit dabei. In keinem anderen Land werden so viele Eingriffe vorgenommen. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass Ärzte erst ab einer Länge von neun Zentimetern im erigierten Zustand dazu raten, eine Operation durchzuführen – durch die bis zu sechs Zentimeter dazu gewonnen werden können. Andere Methoden, wie etwa Pillen oder Salben haben sich als wenig vielversprechend herausgestellt. Und auch Vakuumpumpen oder Stretcher sind nur bedingt zu empfehlen. Sie verursachen Schmerzen und bringen zuweilen nur eine kurzzeitige Veränderung.

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