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Pornos schauen: Realitätsfremd oder als Vorspiel?

Pornos schauen: Das ist etwas, was verschämt hinter dem Rücken des Partners passiert. Doch ein schlüpfriges Filmchen zu gucken, kann auch gemeinsam mit der oder dem Liebsten Spaß machen, z.B. als Vorspiel für die eigene Bettakrobatik. Nur als Vorbild sollte der Inhalt nicht dienen. Sexpertin Paula Lambert klärt in „Paula kommt“ auf.

09.12.2014 15:27 | 2:33 Min |

Vorteile: Stimulierend als Vorspiel

Nicht nur das Frauenbild in Pornos ist unrealistisch. Auch gewisse Praktiken...
Nicht nur das Frauenbild in Pornos ist unrealistisch. Auch gewisse Praktiken müssen so nicht umgesetzt werden. © elnariz - Fotolia

Viele verschiedene sinnliche Reize zusammengenommen lassen sexuelle Lust entstehen. Wenn Sie Pornos schauen, kommen schon mal zwei Reize zusammen: Das Sehen und das Hören. Beides in Kombination wirkt als Katalysator für die Erregung. Zwar lösen die schlüpfrigen Filmchen auch ohne Ton eine gewisse Erregung aus. Doch Studien haben gezeigt, dass Bild und Ton gemeinsam am erregendsten wirken. Diesen Umstand können Sie sich zunutze machen. Herrscht Flaute im Bett, da einer der Partner vielleicht keine Lust verspürt, kann ein Porno aus der Krise helfen und als Vorspiel dienen. Es muss ja auch kein dumpfer Rein-Raus-Film sein. Inzwischen gibt es auch stilvolle Filmchen, die insbesondere für Frauen konzipiert sind. In diesem SAT.1 Ratgeber  bekommen Sie spezielle Tipps dazu.

Die Neugier befriedigen

Unerfahrenen Paaren kann ein Porno als Inspiration dienen.
Unerfahrenen Paaren kann ein Porno als Inspiration dienen. © Pixabay

Auch wenn Sie einfach neugierig auf neue Sexpraktiken wie SM sind, können Sie Pornos schauen. Sie bieten einen ersten Einstieg in die Materie für Sie und den Partner beziehungsweise die Partnerin. Das gilt übrigens auch, wenn das Paar noch relativ unerfahren ist. Dann eignen sich vielleicht sogar eher Softpornos als Einstieg. Falsche Erwartungen sollte sich das Paar trotzdem nicht machen. Es sollte klar sein, dass die Filmchen nicht unbedingt die Realität abbilden.

Nachteile: Kein Vorbild für die Realität

Und da liegt schon der Hund begraben. Paula Lambert beklagt in „Paula kommt“, dass bei vielen Menschen der Irrglaube besteht, dass sie dadurch, dass sie Pornos schauen, bessere Liebhaber  werden. Diesen Anspruch kann ein Porno nicht bedienen. In der Realität wird weder so viel Sperma verspritzt noch so viel rumgeschrien wie in den Schmuddelfilmchen. Also bitte nicht abgucken. Das erzeugt nur negativen Druck, dem niemand im wahren Leben gewachsen ist. Auch davon, das Geschehene während des Guckens mit dem Partner nachzuspielen, hält die Sexpertin nichts. Wenn, dann ist das nur mit einer ironischen Distanz möglich.

Fazit: Um sich fürs Schlafzimmer inspirieren zu lassen, können Pärchen ruhig mal Pornos schauen. Das gibt der Beziehung vielleicht sogar einen Kick. Doch eine gesunde Skepsis gegenüber dem Gesehenen schadet nicht. Denn in der Realität sieht einiges ganz anders aus. 

Alle Sex-Ratgeber auf einen Blick auf sixx.de/paula-kommt .

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