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Spirale einsetzen: Vorteile und Nachteile

Neben Antibabypille und Kondom zählt die Spirale zu den meist verwendeten Verhütungsmitteln weltweit. Vorteil: Sie muss nur alle fünf Jahre gewechselt werden. Es gibt aber auch Nachteile.

18.12.2013 14:30 | 1:34 Min |

Fakten zur Spirale

Die Spirale als Verhütungsmittel sah früher tatsächlich einmal wie eine Spirale aus, daher der Name. Heute handelt es sich dabei um ein T-förmiges Kunststoffstäbchen, welches teilweise mit Kupferdraht umwickelt ist. Die auch als Intrauterinpessar bezeichnete Spirale gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen - zwischen 2,5 und 3,5 Zentimetern. Das Verhütungsmittel kostet je nach Modell 120 bis 200 Euro.

Spirale einsetzen: Welche Vorteile bestehen?

Die Spirale wird vom Gynäkologen über den Muttermund in die Gebärmutter eingesetzt, wo sie zwei bis fünf Jahre verbleiben kann. Bei moderneren Modellen sind fünf Jahre die Regel. Grundsätzlich erfolgt der Eingriff am Ende der Menstruation, um eine Frühschwangerschaft ausschließen zu können. Ist die Spirale erst einmal eingesetzt, muss frau sich nicht mehr um die Verhütung kümmern beziehungsweise zusätzlich mit Kondomen verhüten, um das Risiko von Geschlechtskrankheiten zu mindern. Ein weiterer Vorteil: Der Menstruationszyklus bleibt natürlich. Frauen, die hingegen mit der Antibabypille verhüten, haben statt einer natürlichen Regelblutung eine Hormonentzugsblutung.

Nachteile der Spirale

Bei vielen Frauen sind verstärkte  Menstruationsbeschwerden   sowie eine stärkere Menstruation keine Seltenheit. Derartige Symptome können ein Indiz dafür sein, dass die Spirale nicht richtig sitzt. Suchen Sie einen Arzt auf, um die Schmerzen abzuklären. Es kann anfangs auch passieren, dass das Intrauterinpessar unbemerkt mit der Blutung ausgeschieden wird. Deshalb sollten regelmäßige Kontrolltermine wahrgenommen werden.

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