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Kosten und Sicherheit

Verhütungspflaster: Wirkung, Sicherheit und Kosten

Beim Verhütungspflaster handelt es sich um eine hormonelle Verhütungsmethode. Wie diese wirkt, welchen Schutz sie vor Schwangerschaft bietet und wie viel das Pflaster kostet, lesen Sie hier.

Verhütungspflaster_dpa
© dpa - Bildfunk

Wirkung und Anwendung des Verhütungspflasters

Das Verhütungspflaster ist ein etwa 20 cm2 großes hautfarbenes Pflaster, welches künstliches Östrogen und Gestagen enthält. Sobald das Pflaster auf die Haut geklebt wird, gelangen die Hormone  fortwährend in die Blutbahn. Das Verhütungsmittel bewirkt, dass der Eisprung gehemmt wird und der Schleim im Gebärmutterhals verdickt, sodass Spermien nicht mehr zur Eizelle gelangen können, um diese zu befruchten.

Die Anwendung des Verhütungspflasters ist einfach: Es wird einmal pro Woche auf die Haut geklebt, wo es für sieben Tage verbleibt. Am achten Tag wird es durch ein neues Pflaster ersetzt. Ähnlich wie bei der Antibabypille  erfolgt nach drei Wochen eine siebentägige Pause ohne Pflaster. Zur Vermeidung von Hautirritationen empfiehlt es sich, das Pflaster abwechselnd an verschiedenen Stellen aufzukleben. Gute Stellen sind beispielsweise Bauch, Hüfte, Oberarm und der obere Rücken – überall da, wo die Kleidung nicht reibt. Wichtig: Die Haut sollte gesund, trocken, unbehaart und sauber sein.

Wie sicher ist das Verhütungspflaster?

Richtig angewandt soll das Verhütungspflaster eine hohe Sicherheit vor ungewollter Schwangerschaft bieten. Verschiedene Studien haben die Haftfähigkeit des Pflasters beispielsweise beim Sport, im Schwimmbad oder in der Sauna untersucht. Ergebnis: bestanden. Sollte sich das Verhütungspflaster doch einmal lösen – teilweise oder ganz – darf es nur wieder aufgeklebt werden, wenn es sicher an der Haut festklebt. Der Empfängnisschutz bleibt für 24 Stunden erhalten. In dieser Zeit muss das Pflaster entweder wieder gut haften oder ein neues Pflaster aufgetragen werden. Eine Dreimonatspackung des Verhütungspflasters kostet etwa 40 Euro.

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