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Verhütungsring gut geeignet bei Vergesslichkeit

Haben Sie die Einnahme der Pille wieder vergessen? Dann schafft ein Kunststoffring namens Verhütungsring Abhilfe. Wie dieses Verhütungsmittel funktioniert, verraten wir Ihnen hier.

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© dpa - BIldfunk

Sicher wie die Pille

Die Zeiten, in denen Sie Ihre Mikropille auf der Badezimmerablage vergessen, könnten endlich vorbei sein. Den Verhütungsring lassen Sie drei Wochen lang in der Scheide, danach entfernen Sie ihn wieder und bekommen Ihre Regelblutung. Nach sieben Tagen Pause setzen Sie einen neuen Ring ein, indem Sie ihn zusammengedrückt wie einen Tampon einführen. Im Gegensatz zur Antibabypille brauchen Sie sich nicht täglich um die Anwendung kümmern. Die Hormone sind jedoch die gleichen wie bei den meisten Pillen. Der Verhütungsring enthält ebenfalls Östrogen und Gestagen und hemmt den Eisprung im Körper. Die Hormone gelangen direkt über die Schleimhäute ins Blut und verhindern eine ungewollte Schwangerschaft so zuverlässig wie die Pille.

Verhütungsring: Vorteile und Nachteile

Sollten Sie sich für die Benutzung eines Verhütungsrings entscheiden, brauchen Sie nicht an eine tägliche orale Einnahme zu denken. Bitte beachten Sie jedoch, dass der kleine Kunststoffring nicht automatisch vor Geschlechtskrankheiten schützt, wie zum Beispiel das Kondom . Die Nebenwirkungen sind ähnlich wie bei der Antibabypille. Einige Frauen klagen über Kopfschmerzen oder leichte Übelkeit. Doch im Allgemeinen ist die Verträglichkeit beim Verhütungsring gut. Auch muss der Ring nicht wie ein Diaphragma nach einigen Stunden entfernt werden – wenn er Sie oder Ihren Partner nicht stört, kann er drei Wochen lang in der Scheide bleiben. Ob diese Verhütungsmethode eine Option für Sie ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Frauenarzt.

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