Ratgeber

Quantität statt Qualität

Wie oft Sex ist gesund – und wie oft normal?

Höher, weiter, schneller – für viele gilt das Leistungsprinzip auch im Bett. Wie oft Sex? Diese Frage bleibt. Lässt sich Lust in Zahlen abbilden? Und zählt in der Liebe nicht vielmehr die Qualität als die Quantität? Antworten darauf gibt’s hier, im SAT.1 Ratgeber.

Sex - die schönste Nebensache der Welt!

Wie oft Sex? Das sagt die Statistik

Ihr letzter Sex ist bereits mehrere Wochen her und Sie fragen sich, wie oft Sex eigentlich normal ist? Seien Sie beruhigt, denn „normal“ gibt es nicht. Jeder Mensch ist schließlich individuell und hat andere Bedürfnisse. Ein Blick auf die Statistik zeigt: Durchschnittlich haben Deutsche zwischen ein- bis zweimal pro Woche Sex.

Frisch Verliebte treiben es mitunter jeden Tag oder mehrmals täglich, Paare, die schon viele Jahre zusammen sind, hingegen vielleicht nur noch ein paar Mal im Monat. Klar, am Anfang sind Neugierde und Verliebtheit oft so groß, dass es gar nicht oft genug zur Sache gehen kann. Später werden Kuscheln und Küssen für viele wichtiger und der Sex bekommt eine andere Intensität. Rein, raus – das reicht vielen dann nicht mehr. Gut oder schlecht ist weder das eine noch das andere, denn wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen und glücklich sind. Schließlich kommt es auf die Qualität an – und seltener guter Sex ist immerhin besser als häufiger schlechter Sex.

Wie oft Sex? Das bestimmen Sie

Beantworten Sie die Frage „Wie oft Sex?“ nur mit Ihrem eigenen Empfinden und orientieren Sie sich dabei nicht an Durchschnittswerten. Sind Sie und Ihr Partner zufrieden? Herzlichen Glückwunsch, was wollen Sie mehr? Ob Sie also jeden zweiten Tag miteinander Spaß haben oder einmal alle zwei Wochen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Schließlich ist Sex kein Wettbewerb, bei dem es ein „Soll“ zu erfüllen gilt. Auch wenn zwischen der Vorstellung, wie oft Sex normal sei, und Realität viele Schäferstündchen liegen, besteht kein Grund zur Sorge – es sei denn, Sie sind unzufrieden. Immer gilt daher: Sprechen Sie miteinander, damit sich niemand in der Beziehung unter Druck gesetzt oder außer Acht gelassen fühlt.

Tote Hose im Bett

Etwa jeder dritte Mann und 14 Prozent aller Frauen wünschen sich mehr Sex, doch ist ein Ungleichgewicht in der Beziehung nichts Ungewöhnliches – denken Männer bekanntlich ohnehin nur an das Eine und haben Frauen oft Kopfschmerzen. So jedenfalls das Klischee. Im Alltag sind vor allem Müdigkeit, Stress im Job, Krankheit, Schwangerschaft und ein Baby die populärsten Gründe für vorübergehende Sexflauten. Keine Sorge: Das ist normal.

Tipp: Sehen Sie die Phase temporärer Lustlosigkeit oder fehlender Zeit als Chance, um Ihre Depots wieder aufzuladen und Ihren Partner anschließend neu zu entdecken. Gegen tote Hose im Bett hilft übrigens auch, immer mal etwas Neues auszuprobieren, statt sich immer in der Missionarsstellung zu lieben. Wie wäre es zum Beispiel mit Sexspielzeug oder einem Quickie zwischendurch?

Wie oft Sex? Qualität statt Quantität

Wer beim Sex eine Norm erfüllen möchte, wird auf lange Zeit nicht glücklich. Denn fest steht: Das eine bedingt das andere. Wer guten Sex hat, wird auch öfter Sex haben, denn Lust auf guten Sex hat man bekanntlich eher als auf mittelmäßigen oder schlechten. Fazit: Fragen Sie sich nicht, wie oft Sex zu haben, normal ist, sondern fragen Sie nur sich und Ihren Partner und haben Sie Spaß – wann immer und wie oft Ihnen danach ist.

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