Gesundheit


Mittel gegen Mücken und Stiche

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5:59 / 29.06.2012 10:00 , © SAT.1

Ratgeber

Die Mücken kommen! Jetzt, wo das Wetter sommerlich warm ist, treten auch Mücken wieder in Scharen auf die Bildfläche. Wir verraten, was man vorbeugend gegen Stiche unternehmen kann und was, wenn es einen doch erwischt hat.

Bestimmte Geruchsstoffe locken Mücken an

Etwa 50 Mücken-Arten gibt es in Deutschland. Allerdings haben sich nur die wenigsten auf Menschen spezialisiert. Die meisten Mücken ernähren sich von Tierblut. Trotzdem werden einige Menschen in regelmäßiger Häufigkeit von Mücken gestochen, andere kaum. Das liegt daran, dass einige Stoffe, etwa bestimmte Geruchsstoffe, für Mücken attraktiver sind als andere. Einen kompletten Schutz vor Mücken gibt es leider nicht, allerdings sind viele insektenabwehrende Substanzen erhältlich, die vor Stichen schützen können.  

Kampf den Mücken: Mittel zu Vorbeugung

Neben den klassischen, oft übel riechenden Mückensprays soll es noch weitere Mittel geben, die effektiv vor Mücken schützen sollen. Aber halten sie, was sie versprechen? Im Test: ein Hausmittel. Eine Flasche wird mit Apfelessig und einem Esslöffel Honig gefüllt und in der Nähe des Aufenthaltsorts platziert. Dieses Mittel kostet zwar nur einen Euro, wirklichen Schutz hat es im Test allerdings nicht geboten. Noch schlimmer: Eine Mücken-App, die die Tiere mit einem Pfeifton fernhalten soll. Die kostenlose App hat überhaupt nicht geholfen. Letzter Versuch: ein Mückenarmband mit Zedernextrakt und Eukalyptus für sieben Euro . Zwar hilft diese Varianten beim Schutz vor Mücken, allerdings riecht das Band nicht angenehm und ziept an den Arm-Härchen.

Wenn Mücken zugestochen haben

Was aber tun, wenn die Mücken doch zugeschlagen haben und sich ein juckender Stich bildet? Um Entzündungen vorzubeugen, kann eine Zwiebel eingesetzt werden. Die Zwiebel einfach in der Mitte teilen und auf den Stich drücken. Ein weiterer Tipp: Schwarzer Tee, der mindestens fünf Minuten gezogen hat, lindert den Juckreiz. Außerdem ist Spitzwegerich nützlich. Die Blätter müssen zu einem Brei verrieben werden. Ist der Brei getrocknet, kommt er auf die Haut. Stiche von Mücken schwellen dann in der Regel schnell ab.

Das sollten Allergiker bei Mücken beachten

Nicht jeder Körper reagiert identisch auf Stiche von Mücken. Wer nach einem Stich Kopfschmerzen oder Schwindel verspürt, sollte hellhörig werden. Das könnten Hinweise auf eine Allergie sein. Allergiker sollten bei Symptomen nach Stichen von Mücken direkt einen Arzt aufsuchen oder stets Notfallmedikamente bei sich tragen. In der Regel sind das Kortison-Präparate oder Adrenalin.

Mücken, Wespen und Bienen

Mücken sind leider nicht die einzigen Insekten, die uns mit Stichen das Leben schwer machen. Auch Bienen und Wespen sind gefürchtet. Bienen allerdings sind nicht angriffslustig. Wem sich das Tier nähert, der sollte sich einfach ruhig verhalten und keinesfalls um sich schlagen. Zum Schutz vor Wespen sollte man auf die Farben, weiß, blau und gelb sowie süße Parfums verzichten.

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