Für jeden Hauttyp die passende Sonnencreme
Vor dem Sonnenbad sollte man sich auf jeden Fall eincremen. Sonnencreme und andere Sonnenschutzmittel wie Sonnenmilch mindern die negativen Wirkungen der Sonnenstrahlung. Menschen mit heller, oft sommersprossiger Haut sind besonders empfindlich und sollten deshalb auf Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor zurückgreifen. Dagegen besitzen Dunkelhäutige einen höheren Eigenschutz der Haut und sind deshalb weniger anfällig für Sonnenbrand.
Sonnencreme schützt nur kurz vor Sonnenbrand
Aber Vorsicht: Sonnenschutzmittel eignen sich zwar als sinnvolle Ergänzung zu anderen Sonnenschutz-Methoden, wie Kleidung und Kopfbedeckung, einhundertprozentigen Schutz gegen Sonnenbrand bieten sie jedoch nicht. Ebenfalls gut zu wissen: Sonnencreme schützt nur für gewisse Zeit gegen Sonnenbrand. Erneutes Eincremen verlängert den Sonnenschutz nicht.
Sonnenbrand trotz Schattenplatz?
Direkte Sonne ist schädlich, mehrmaliges Eincremen zeigt keine Wirkung – na dann ab in den Schatten! Allerdings ist der weit verbreitete Mythos, dass man im Schatten keinen Sonnenbrand bekommt, falsch. Im Schatten ist es zwar angenehm, aber auch hier erreichen uns immer noch 50 Prozent der UV-Strahlen – wir sind also weiterhin Sonnenbrand-gefährdet. Bietet wenigstens Wasser einen Schutz gegen Sonnenbrand? Ein weiterer Irrtum! Im Wasser werden die Strahlen reflektiert und verstärkt. Die Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen, ist noch größer.
Bester Schutz bei tief stehender Sonne
Am besten schützt man sich vor Sonnenbrand, wenn man das Sonnenbad zeitlich einschränkt und nur morgens und abends in die Sonne geht. Die Sonne steht zu diesen Tageszeiten am tiefsten und ist lange nicht so stark wie am Mittag. Man nennt diesen Zustand der Sonne auch tief stehende Sonne, während man um die Mittagszeit von einem hohen Sonnenstand spricht. Die Haut wird dadurch geschont und Sonnenbrand vermieden. Und keine Angst, braun wird man trotzdem – rot jedoch nicht!
Tipps