Ratgeber

Ostergedichte für die Osterkarte

Ostergedichte: Kurz, besinnlich und lustig

Die Farbe auf den selbstgebastelten Osterkarten  trocknet gerade, nun fehlt noch ein schöner Inhalt? Ostergedichte, die kurz und knapp das rüberbringen, was Ihnen wichtig ist, sind da genau das Richtige. Ob eher lustig oder besinnlich, ist Geschmackssache. SAT.1 liefert einige Inspirationen für Reime und Sprüche, die Sie natürlich genauso gut auch per SMS verschicken können.

Schöne Ostergedichte machen die Osterkarte erst perfekt.
Schöne Ostergedichte machen die Osterkarte erst perfekt. © Pixabay.com

Ostergedichte: kurz und persönlich

Bevor Sie mit einem 08/15- Spruch zu Ostern  Ihre Karte verderben, weichen Sie besser auf Ostergedichte aus. Kurz und bündig sollten diese sein – und entweder selbst ausgedacht oder von einem berühmten Dichter. Theodor Storm, Heinrich Hoffmann von Fallersleben und viele andere Poeten und Denker haben der Welt ein wunderbares poetisches Sammelsurium – auch mit Osterthematik – hinterlassen. Es existieren aber ebenso unzählige anonyme Ostergedichte, mit denen Sie Ihre Karte vollenden können.

Gereimte Zeilen allein sind allerdings nicht ausreichend. Widmen Sie dem Adressaten auch einige persönliche Worte. Stehen diese auch noch in Verbindung mit dem nachstehenden Ostergedicht – perfekt!

Erst die Form, dann der Inhalt. Basteln Sie zum Beispiel eine Karte und überl...
Erst die Form, dann der Inhalt. Basteln Sie zum Beispiel eine Karte und überlegen Sie sich dann ein paar Ostergedichte. Kurz und knapp genügt hier völlig. © karandaev - Fotolia

Ostergedichte von bekannten Poeten

Heinrich Hoffmann von Fallerleben thematisiert in nachfolgendem Ostergedicht einen unentbehrlichen Osterschmaus: das Osterei. Wer jemandem ein Osternest  voll Ostereier schenkt und noch ein passendes Gedicht für die beiliegende Karte sucht, hier ist es:

Hei, juchei! Kommt herbei!
Suchen wir das Osterei!
Immerfort, hier und dort
und an jedem Ort!
Ist es noch so gut versteckt.
Endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei! Dort ein Ei!
Bald sind’s zwei und drei.

Eduard Mörike beschäftigt sich in seinem Ostergedicht „Henne oder Ei“, um die viel diskutierte Frage, was denn nun zuerst da war. Also?

Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen –
wohl die Henne, wohl das Ei!
Wäre das so schwer zu lösen –
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen –
darum hat‘s der Has‘ gebracht!

Ostergedichte: kurz und witzig

Lustige Ostergedichte sind genau nach Ihrem Geschmack? Dann gefällt Ihnen vielleicht das Gedicht „Das Osterei“ aus dem Volksgut:

Unterm Baum im grünen Gras
sitzt ein kleiner Osterhas‘!
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
macht ein Männchen, guckt hervor.
Springt dann fort mit einem Satz,
und ein kleiner frecher Spatz
schaut jetzt nach, was denn dort sei.
Und was ist‘s? Ein Osterei.

Sie möchten einen Schoko-Osterhasen  inklusive Karte verschenken? Dann schreiben Sie doch folgendes süße, lustige Gedicht in die Karte:

Häschen hoppel nicht vorbei,
bring auch mir ein Schoko-Ei.
Schoko-Eier mag ich sehr,
hätte davon gern noch mehr.
Legst noch einen Has‘ ins Nest –
wird‘s ein tolles Osterfest.

Stimmen Sie Geschenk und Gedicht am besten aufeinander ab.
Stimmen Sie Geschenk und Gedicht am besten aufeinander ab. © Brent Hofacker - Fotolia

Noch mehr Ostergedichte? Kurz und lustig ist die „Konkurrenz im Lenz“:

Alle wissen jetzt im Lenz
kriegen Hühner Konkurrenz.
Hasen müh‘n sich weit und breit,
jetzt ist wieder Osterzeit.

Besinnliche Ostergedichte: Kurz sagen, was Ostern bedeutet

Osterzeit ist Frühlingszeit. Wer auf der Suche nach einem Ostergedicht mit naturellem Tiefgang ist, könnte hieran Gefallen finden:

Weit zieht der Winter sich zurück,
es grünen Busch und Bäume.
Das Lied der Nachtigall heißt Glück
im Glanz der Frühlingsträume.
Natur uns schon erahnen lässt
was wir bald nicht mehr missen
und weisend auf das Osterfest
blühn leuchtendgelb Narzissen.

Friedrich von Spee liefert mit seinem Ostergedicht „Zur Osterzeit“ etwas religiösen Input:

Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.
Jetzt grünet, was grünen kann,
die Bäum' zu blühen fangen an.
So singen jetzt die Vögel all.
Jetzt singt und klingt die Nachtigall.
Der Sonnenschein jetzt kommt herein
und gibt der Welt ein' neuen Schein.
Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.

Fazit: Für viele sind Karten an Verwandte und Freunde Ostern ein Muss. Inhaltlich besonders gut gefallen Ostergedichte, die kurz sind und zum Nachdenken anregen oder den Empfänger zum Schmunzeln bringen. Na, Sie kennen Ihre Liebsten ja am besten und wissen, worüber sie sich am meisten freuen.

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