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Ostern einkaufen: Tipps zum Kauf von Eiern & Schokolade

Vier Tage Ostern, vier Tage frei – wer Ostern einkaufen geht, muss an einiges denken, vor allem wenn Besuch ansteht und Samstag keine Zeit zum Einkaufen bleibt. Doch nicht nur auf die Menge kommt es an. Was ist eigentlich mit überteuerter Schokolade und Eiern aus Käfighaltung? Der SAT.1 Ratgeber gibt Tipps für den Ostereinkauf.

12.04.2014 19:05 | 10:35 Min | © ProSieben

Frische Eier fürs Ostereierfärben

Um Ostersonntag  für die Kleinen ein paar bunte Eier verstecken zu können, müssen Sie vor Ostern einkaufen. Frische Eier stehen auf der Einkaufsliste – und zwar weiße, denn die nehmen die Farbe besser auf. Doch im Supermarkt wird schnell klar: Oftmals sind weiße Eier teurer als braune. Warum? Ganz einfach, weil diese vor Ostern beliebter sind. Den Rest des Jahres aber greifen die Deutschen lieber zu braunen Eiern, weil sie natürlicher aussehen. Zum Schluss noch ein Tipp: Die meisten wollen möglichst frische Eier, dabei sollte das beliebte Hühnerprodukt am besten 10 bis 14 Tage nachreifen, um seinen vollen Geschmack zu entfalten. Also die Eier ruhig schon einige Zeit vor Ostern kaufen und erst kurz vorher kochen.

Freiland- statt Käfighaltung: Kennzeichnung Fehlanzeige

Eier zu Ostern  einkaufen und selber färben? Viel zu aufwendig. Die Alternative: schon gefärbte Eier kaufen, entweder verpackt oder lose. Das Problem bei losen Eiern: Es steht nicht drauf, ob sie aus Freiland- oder Käfighaltung stammen. Der Grund: Es handelt sich dabei um verarbeitete Lebensmittel und diese müssen nicht gekennzeichnet sein. Es könnte also sein, dass die Ostereier aus einer Legebatterie stammen. Das ist zwar mittlerweile eigentlich verboten, in einigen Ländern aber noch nicht komplett umgesetzt worden.

Das betrifft natürlich nicht nur Eier, sondern auch Mayonnaise, Nudeln, Kekse und viele andere Lebensmittel, die Ei enthalten. Auch hier kann der Verbraucher selten die Herkunft erkennen. Wer für Ostern auf Nummer sicher gehen möchte, sollte also lieber zu verpackten Fertigeiern greifen oder doch frische Eier kaufen und selber färben.

Für andere Lebensmittel gilt: Mit Bio-Ware sind Sie sicher vor Eiern aus Legebatterien. Oder schauen Sie auf den Webseiten www.kaefigfrei.de und www.vzhh.de nach, welche Firmen welche Eier verwenden. Wer vergessen hat, vorher online zu gehen oder sich nicht alles merken konnte, dem hilft eine App, die mit der Homepage www.kaefigfrei.de verbunden ist: barcoo. Mit dem Smartphone einfach den Barcode des Produktes abscannen und alle wichtigen Infos dazu auf einen Blick erhalten – unter anderem auch, aus welcher Haltung das Ei stammt.

Ostern einkaufen: Schokolade

Etwa 440 Millionen Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Schokolade in entsprechender Verpackung aus, wenn Sie Ostern einkaufen – allen voran Osterhasen und Ostereier. Was beim Vergleich der unterschiedlichen Produkte sofort auffällt, ist der enorme Preisunterschied. Doch woran liegt das, vielleicht an den Inhaltsstoffen? Ein Blick auf die Verpackungen von Discounter- und Marken-Produkten verrät: Die Inhaltsstoffe sind die gleichen und oftmals stammt die Schokolade sogar vom gleichen Hersteller.

Bleibt die Frage: Woher der Preisunterschied? Discounter nehmen in der Regel größere Mengen ab, dadurch sinkt der Preis. Markensupermärkte hingegen können höhere Preise verlangen, da die Kunden hier bereit sind, mehr für Schokolade und Co. auszugeben. Auch ein Faktor: Schokoladenwerbung und -verpackung. Während große Marken fürs Marketing viel Geld ausgeben, fällt dieser Kostenpunkt bei Discounterware oft gänzlich weg. Ähnlich sieht es bei den teils aufwendigen österlichen Verpackungen aus. Auch deshalb ist die Discounter-Schokolade billiger.

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