Ratgeber

Italienisches Ostergebäck

Colomba Pasquale: Leckeres Ostergebäck aus Italien

Möchten Sie an den Feiertagen etwas mediterranes Flair auf die Tafel bringen, ist das italienische Ostergebäck Colomba Pasquale sicher eine Sünde wert. Das italienische Ostergebäck braucht vielleicht etwas länger in der Zubereitung als ein traditioneller Osterzopf, doch der Aufwand lohnt sich. Hier finden Sie die Geschichte zum Kuchen aus Hefeteig und das Rezept.

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Colomba Pasquale gehört in Italien zum traditionellen Ostergebäck. Es wird in einer Taubenform gebacken. © Comugnero Silvana - Fotolia

Italienisches Ostergebäck mit Geschichte

Colomba Pasquale besteht nach klassischem Rezept aus Hefeteig mit Orangeat und einer leckeren Glasur. Übersetzt bedeutet der klangvolle italienische Name Ostertaube. Diesen verdankt der raffinierte Hefekuchen der Form, in der er gebacken wird. Es ist die Form einer Friedenstaube. Eine schöne Message für Ostern! In Italien wird die gebackene Taube zum Osterpicknick ausgeführt. Hier wird das Ostergebäck als Nachtisch serviert.

Colomba Pasquale: Zutatenliste

Na, Appetit auf den italienischen Kuchen bekommen? Dann versuchen Sie sich doch selbst zum Osterfest daran. Mit den folgenden Zutaten kommen Sie dem Ostergebäck schon sehr viel näher:

  • 500 Gramm Mehl
  • 120 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Butter
  • 100 Gramm Orangeat
  • 3 Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Rosine
  • 2 Esslöffel Milch
  • 1 Prise Salz

Das Rezept: Start mit dem Hefeteig

1. Starten Sie mit der Zubereitung des Hefeteigs . Dafür wird zunächst das Mehl in eine Schüssel gesiebt. Drücken Sie in die Mitte des Mehls eine Mulde – hier die frische Hefe hineinbröseln. Hinzu kommen noch 100 Milliliter lauwarmes Wasser, ein Teelöffel Zucker und eine Prise Salz. Alles zusammen wird zu einem Vorteig verarbeitet und darf dann an einem warmen Plätzchen für zehn Minuten gehen.

2. Die kurze Wartezeit können Sie nutzen, indem Sie die Zitrone gründlich waschen und abtrocknen. Dann die Schale der Zitrusfrucht abreiben und zusammen mit den Eiern, weicher Butter, Orangeat und dem übrigen Zucker zu dem Vorteig geben. Verrühren Sie die Zutaten zu einem glatten Teig. Zu Beginn können Sie gern die Knethaken Ihres Handrührgerätes oder einer Küchenmaschine zu Hilfe nehmen. Haben Sie eine schöne Teigkugel herausgearbeitet, darf das Ergebnis Ihrer Mühen wieder an einem warmen Ort gehen – diesmal für etwa zwei Stunden. Bestäuben Sie den Hefeteig zuvor mit etwas Mehl und decken Sie ihn mit einem feuchten Tuch zu. 

Eine Taube formen

3. Da in den hiesigen Breiten die Taubenform für den Colomba Pasquale kaum aufzutreiben ist, wird der Teig in diesem Rezept selbst in die Form einer Taube geknetet. Doch zuvor sollten Sie den Teig nach zwei Stunden „Gehzeit“ noch einmal gründlich durchkneten. Lösen Sie etwa ein Viertel des Teiges ab und rollen Sie daraus zwei Kugeln. Arbeiten Sie nun zwei Flügel heraus.

4. Doch da fehlt doch noch was, oder? Der übrige Teig wird zum Vogelkörper geformt. Legen Sie diesen auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech und setzen vorsichtig die Flügelchen an. Na, das sieht doch schon mehr nach einer Taube aus. Bedecken Sie das Ostergebäck mit einem feuchten Tuch und lassen die Taube noch mal dreißig Minuten gehen. 

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Aus der fertigen Teigkugel werden der Leib sowie die Flügel der Taube geformt. Denn eine Backform in Tauben-Optik ist außerhalb Italiens schwer erhältlich. © Doris Heinrichs - Fotolia

Das Finish zu Ostern

5. Jetzt bekommt das Colomba Pasquale noch ein Auge in Form einer Rosine aufgedrückt. Verquirlen Sie anschließend das Eigelb mit der Milch und bestreichen Sie das Gebäck. Im Anschluss wandert der Hefteig bei 200 Grad in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie ihn für 25 Minuten. Ausgekühlt wird das Gebäck zum Highlight auf Ihrem Osterfest.

Fazit: Mit dem Colomba Pasquale liefern unsere italienischen Nachbarn eine leckere Alternative zum klassischen Osterkranz . Das Rezept für das Ostergebäck ist dank Orangeat besonders fruchtig und durch seine Form ein echter Hingucker auf der Ostertafel.

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