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Wissenswertes über Ostereier: Haltbarkeit & Bio-Siegel

Kaum einer weiß es wirklich, aber alle diskutieren mit – über Ostereier, Haltbarkeit, Farbe und Bio-Siegel. Allerdings gibt es eine Menge Halbwahrheiten und Irrtümer rund ums Ei. SAT.1 klärt daher über einige falsche Annahmen auf.

08.04.2014 22:15 | 11:51 Min | © kabel eins

Ostereier? Haltbarkeit vom Dekor abhängig?

Blau, rot, grün, gelb – beim Ostereierfärben  heißt es: Erlaubt ist, was gefällt, gestalterische Grenzen gibt es keine. Wenn es im Frühjahr soweit ist, können Sie entweder selbst zur Farbe greifen oder gefärbte Eier schon Monate vor Ostern kaufen. Doch wieso sind die bunten Eier eigentlich so lange haltbar? Fakt ist: Die im Handel erhältlichen bunten Stücke sind auch nach drei Monaten noch gut. Der Grund: Die gelösten Harze, die im Färbemittel enthalten sind, versiegeln die Ostereier. Haltbarkeit hat Vorteile, denn so müssen Sie sich nicht kurz vor Ostern noch ins Getümmel stürzen, sondern können Ihren Ostereinkauf  rechtzeitig vor den Feiertagen machen.

Tipp in puncto Ostereier: Haltbarkeit ist wichtig, wenn sie auch nach der Ostereiersuche  noch schmecken sollen. Achten Sie beim Kauf gefärbter Eier daher darauf, dass diese keine Risse oder Dellen haben.

Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob ein Ei noch frisch ist, können Sie das im Nullkommanichts herausfinden. Einfach das Ei in ein Glas mit kaltem Wasser legen und abwarten, was passiert. Sinkt das Ei auf den Boden, ist es noch genießbar, steigt es hingegen an die Oberfläche, lieber weg damit. Grundsätzlich gilt: Je älter das Ei, desto weiter oben schwimmt es im Glas.

Bio-Eier sind immer braun, stimmt das?

Am liebsten kaufen die Deutschen braune Eier, denn die sehen nach Bio aus. Weiße Exemplare hingegen wirken steril und werden oft mit Käfighaltung in Verbindung gebracht. Doch sind Bio-Eier  immer braun? Nein, denn welche Farbe die Eier haben, hängt nur davon ab, welche Farbe die Hühner haben – und das wiederum ist von der jeweiligen Rasse abhängig. Die weißen Hühner haben weiße Ohrlappen, die braunen haben rötliche Ohrlappen. Die Schalenfarbe entsteht durch genetisch bedingte Farbpigmente in den Hautlappen am Ohr.

Dass Bio-Eier immer braun sind, stimmt also nicht. Aufschluss über die Art der Haltung gibt nur das Gütesiegel auf dem Ei. Steht eine 0 am Anfang, deutet das auf Biohaltung hin. Eine 1 bedeutet Freilandhaltung, eine 2 Bodenhaltung und eine 3 Käfighaltung, die es seit 2010 in Deutschland nicht mehr gibt. Allerdings werden viele Eier auch importiert.

Welche Irrtümer sich sonst noch ums Ei ranken und was wirklich hinter den Annahmen steckt, sehen Sie im Video.

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