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Gänsekeule: Klassisches Rezept für Weihnachten

Die Gänsekeule ist der Klassiker unter den Festtagsgerichten. Saftiges Fleisch, knusprige Haut – und das bei überraschend geringem Aufwand. Der SAT.1 Ratgeber verrät, was es schon vor der Zubereitung zu beachten gilt und welche Zutaten wichtig sind. Weihnachten richtig Eindruck schinden – mit diesen Tipps und dem passenden Rezept kein Problem.

14.12.2011 09:30 | 3:16 Min | © Sat.1

Gänsekeule: Ein typisches Weihnachtsessen

Im Winter schmecken deftige Gerichte besonders gut. Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb gerade zur Weihnachtszeit  bei vielen Gänsekeule auf den Tisch kommt. Frisch erhältlich ist diese nämlich erst ab Oktober, dann werden die Gänse geschlachtet.

Doch was gilt es beim Kauf zu beachten? Optimal sind Gänse aus Freilandhaltung, da diese durch reichlich Bewegung weniger Fett ansetzen. So wird das Fleisch aromatischer und zarter. Gut zu wissen, wenn der Einkauf bereits erledigt ist: Eine frische Gänsekeule sollten Sie nicht länger als zwei bis drei Tage im Kühlschrank lagern.

TK-Keule schnell auftauen

Wer keine Möglichkeit hat, an frische Keulen zu kommen, oder auch jenseits der Feiertage gern mal Gans essen möchte, muss auf Tiefkühlware zurückgreifen. Einziges Problem: Bis die aufgetaut ist, dauert es. Soll es schnell gehen, hilft eine Mikrowelle mit Auftaufunktion beim Entfrosten oder aber ein kleiner Trick: Einfach die TK-Gänsekeule in einen Gefrierbeutel legen, luftdicht verschließen und mit warmem Wasser übergießen. Schwups kann das Fleisch zubereitet werden.

Gänsekeule zubereiten: Zutaten und Garzeit

Gänsekeulen allein machen aus dem Weihnachtsklassiker natürlich noch kein schmackhaftes Gericht. Viele Zutaten brauchen Sie aber nicht:

  • Bei den meisten gibt’s Weihnachten entweder Ente oder Gänsekeule. Als Beilage...
    Bei den meisten gibt’s Weihnachten entweder Ente oder Gänsekeule. Als Beilage sieht das klassische Rezept Rotkohl und Klöße vor. © fineart-collection - Fotolia
    Gänsekeulen
  • Rotwein
  • Fleischbrühe
  • Mehl
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Wer die Keule außerdem nicht pur essen möchte, braucht noch Zutaten für die Beilagen. Klassisch wird Gans mit Rotkohl und Klößen gegessen. Beides schmeckt selbst gemacht natürlich am besten, in Stress sollte die Zubereitung aber nicht ausarten. Im Zweifelsfall die Beilagen also lieber schon vorgekocht kaufen und dann nur noch aufwärmen. Tipp: Der Saft, der beim Braten und Schmoren der Keule entsteht, lässt sich wunderbar für eine leckere Soße verwenden.

Gut Ding will Weile haben – das gilt nicht nur für die Ente zu Weihnachten , sondern auch für Gänsekeulen. Wie lange diese zum Schmoren im Backofen brauchen? Je nach Größe mindestens eine Stunde, damit sie gut durch und schön knusprig sind. Auf den letzten Drücker wird das also nichts. Planen Sie für das Rezept am besten großzügig zwei Stunden ein – so knurrt der Magen nicht schon, bevor das Essen fertig ist.

Fazit: Gänsekeule ist nicht umsonst so beliebt: Sie schmeckt und viele freuen sich schon das ganze Jahr auf den Schmaus. Schiefgehen sollte bei der Zubereitung nach Möglichkeit also nichts – erst recht nicht, wenn Sie für Gäste kochen. Good news: Das Rezept ist kinderleicht. Ein wenig Zeit sollten Sie aber schon einplanen.

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