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Hühnerfrikassee: Rezept und Tipps für die Zubereitung

Hühnerfrikassee darf in keiner Rezeptsammlung fehlen. Der Klassiker mit Hühnerfleisch, Spargel und Champignons ist bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Mit diesem Rezept gelingt das Gericht in Rekordzeit.

29.08.2012 10:00 | 3:46 Min | © SAT.1

Hühnerfrikassee: Herkunft und Bedeutung

Hätten Sie’s gewusst: Frikassee ist eigentlich französisch und bedeutet so viel wie „Sammelsurium“. Und genau das ist es auch, nämlich ein Ragout aus Gemüse, heller Soße und hellem Fleisch. Ob Sie Huhn, Schwein, Kaninchen oder Kalb für die Zubereitung verwenden, bleibt ganz Ihnen überlassen. Und ganz so eng müssen Sie es auch nicht nehmen: Selbst dunkles Lamm eignet sich wunderbar für das Gericht. Für Hühnerfrikassee ist die Hauptzutat natürlich klar, Huhn.

Hühnerfrikassee schnell und einfach zubereiten

Wer bei der Zubereitung von Hühnerfrikassee Zeit sparen möchte, der greift im Supermarkt nicht zu einem kompletten Huhn, sondern lediglich zu Hühnerbrüsten. So geht das Auskochen schneller und Sie sparen Kalorien , denn diese sind besonders mager. Da auf langwieriges Auskochen verzichtet wird, brauchen Sie zusätzlich etwas Hühnerfond aus dem Glas. Tipp fürs Rezept: Pro Person genügt eine Hühnerbrust. Sie sind zu viert? Dann fehlen noch folgende Zutaten:

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    Hähnchenbrust und Pilze - zwei wichtige Zutaten für klassisches Hühnerfrikassee. © arfo - Fotolia
    3 Zwiebeln
  • 400 Gramm weißer Spargel aus dem Glas
  • 200 Gramm Champignons
  • 100 Gramm Tiefkühl-Erbsen
  • Schluck Sahne
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfefferkörner
  • Butter
  • etwas Mehl
  • etwas Zitronensaft

Sie kennen Hühnerfrikassee mit Kapern? Dann wandern die auch noch in den Einkaufswagen – erlaubt ist schließlich, was schmeckt.

Original-Rezept nach Omas Art

Jetzt können Sie den Herd anwerfen – Frikassee macht sich schließlich nicht von allein.

1. Garen Sie das Hühnerfleisch zunächst behutsam in heißem Wasser. Währenddessen schneiden Sie die Champignons in dünne Scheiben und die Zwiebeln in kleine Würfel.

2. Jetzt das Gemüse kurz in Butter anbraten und mit reichlich Salz würzen. Als nächstes kommt eine Prise Mehl in den Topf – Basis für die Soße ist nämlich eine Mehlschwitze.

3. Löschen Sie die Butter-Mehl-Masse nun mit dem fertigen Hühnerfond und Spargelwasser aus dem Glas ab. Abschließend die Soße mit einem guten Schuss Sahne verfeinern.

Ganz klassisch: Kein Hühnerfrikassee ohne Reis

4. Nach etwa 15 Minuten können Sie das Geflügel aus dem Wasser nehmen. Kippen Sie die Brühe aber nicht weg – die können Sie gleich nämlich noch verwenden. Während das Fleisch abkühlt, den gekochten Spargel aus dem Glas in kleine Stücke schneiden.

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Eine typische Beilage fürs Frikassee-Rezept: Reis. Wer's ganz eilig hat, kann aber natürlich auch Nudeln oder Brot dazu essen. © Quade - Fotolia

5. Bevor das Hühnerfrikassee ganz fertig ist, am besten schon mal um die Beilage kümmern. Klassischerweise wird Frikassee mit Reis gegessen. Um wiederum Zeit zu sparen und dem Reis außerdem eine pfiffige Geschmacksnote zu verleihen, können Sie ihn einfach in der Brühe kochen, in der zuvor noch die Hühnerbrust lag. Wer lieber Nudeln  mag, kann natürlich auch diese statt Reis zubereiten.

6. Nun nur noch einige Tiefkühlerbsen und den geschnittenen Spargel in die Frikassee-Soße geben, zum Schluss folgt die kleingeschnittene Hähnchenbrust, Kapern und etwas Zitronensaft. Das gibt dem Gericht noch etwas Frisches.

Fazit: Dass die Zubereitung von Hühnerfrikassee eine halbe Ewigkeit dauert, ist ein Mythos. Sie können das Gericht nämlich auch selber machen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Wie? Ganz einfach: Indem Sie Hühnerbrust verwenden und auch beim Spargel auf die Fertig-Variante zurückgreifen. Alles andere im Rezept ist natürlich DIY.

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