Ratgeber

Briketts und Holzkohle im Vergleich

Die Grillsaison ist eröffnet – doch nicht jeder Grill läuft sofort auf Hochtouren. Was sorgt für eine ordentliche Glut? Zwischen Briketts und Holzkohle gibt es markante Unterschiede.

Holzkohle_dpa
© dpa

Briketts glühen länger

Das Grillen mit Briketts bringt einen entscheidenden Vorteil – die Glut hält länger als beim Grillen mit Holzkohle. Die gepressten Kohlestücke eignen sich daher beispielsweise für große Steaks. Aufgrund der steten Wärmezufuhr werden diese auf dem Rost gleichmäßig gegart. Im Unterschied dazu brennt Holzkohle zwar schneller ab, benötigt aber weniger Zeit zum Anglühen. Für den großen Hunger sollten Sie daher bevorzugt zu Holzkohle greifen. Achten Sie beim Kauf von Grillkohle oder Briketts darauf, dass der Kohleabrieb gering ist – das spricht für eine gute Qualität.

Sind Briketts gesundheitsgefährdend?

Das Brennverhalten von Holzkohle und Briketts ist ein wichtiger Aspekt, den Sie beim Kauf berücksichtigen sollten. Was viele Grillfreunde außer Acht lassen, ist die gesundheitliche Seite. Insbesondere Grillbriketts auf Braunkohlebasis schneiden nicht gut ab. Sie enthalten rund 16-mal höhere Anteile von Schwefel als Briketts auf Holzkohlebasis. Kein Grund zur Sorge, meint „Ökotest“, schließlich wird im Freien gegrillt.

Bedenklich sind nichtsdestotrotz die polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe, die auf das Fleisch übergehen und krebserregend sind. PAK, wie die Abkürzung der genannten Kohlenwasserstoffe lautet, entstehen immer dann, wenn es beim Grillen zischt – dies ist sowohl bei Holzkohle als auch bei Braunkohle der Fall. Vermeiden können Sie dies, indem Sie Alufolie oder Grillschalen und richtiges Grillfleisch verwenden. Bockwürstchen, Kasseler, Leberkäse oder Schinken sind nicht geeignet. Beim Elektrogrill entstehen die giftigen PAK-Stoffe nicht.

Hier geht's zum Google Plus Profil von "Tippstricks Ratgeber" Google+

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentare

Fan werden