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Sommerliche Fingerfood-Rezepte

Wenn es im Sommer richtig heiß ist, sind leichte Snacks das ideale Essen. Wir zeigen, wie Sushi, Wraps und Wan Tan selbst gemacht werden und testen, ob sie besser schmecken als gekauftes Fingerfood.

14.08.2012 10:00 | 6:07 Min | © SAT.1

Sushi ist das perfekte Sommer-Fingerfood

Sushi ist so beliebt wie nie. Kein Wunder also, dass immer mehr Feinschmecker versuchen, die asiatischen Fisch-Häppchen selbst zu machen. Wir verraten das Rezept: Rohen Lachs in Streifen schneiden und ungekochten Reis sorgfältig waschen – so lang, bis das Wasser klar wird. Dann sind nicht nur alle Staubpartikel entfernt, auch ein Großteil der Stärke ist herausgewaschen und der Reis klebt hinterher besser. Jetzt kann er 30 Minuten lang gekocht werden. Im Anschluss einen Esslöffel Reis-Essig über die Masse träufeln – auch das sorgt für besseren Halt der Röllchen. Jetzt wird der Reis auf Nori-Platten aus getrockneten Algen verteilt. Der Fisch wird obenauf gelegt und das Ganze wird mit Hilfe einer Bambusmatte und leichtem Druck eingerollt. 24 Sushi-Rollen haben auf diese Weise nur sechs Euro gekostet. Beim Lieferservice kostete der Snack im Test stolze 14 Euro. Zudem kamen die selbstgemachten Appetizer geschmacklich besser an!

Wraps mit Hühnchen als selbst gemachtes Fingerfood

Auch Wraps sind leckere Sommer- oder Partysnacks! Für die Teighülle einfach einen Esslöffel Öl mit einem Teelöffel Salz, 200 Gramm Mehl und 300 Milliliter Wasser vermischen. In die vorgeheizte Pfanne wird nun so viel Teig gegeben, dass dünne Pfannkuchen entstehen. Für die Füllung müssen Hähnchenbrust, Mozzarella, Paprika und Zwiebeln klein geschnitten werden. Die Hähnchenbrust anschließend braten. Jetzt geht es ans Zusammenbauen der Wraps: Die Mischung mit Tomaten-Ketchup und Salat auf den Wrap geben und einrollen. Diese selbst gebratenen Wraps schmecken nicht nur lecker, sie sind mit einem Euro pro Stück auch billiger als die gekauften Snacks für drei Euro.

Fingerfood aus Fernost: Wan Tan

Besonders raffinierte Appetizer sind asiatische Wan Tan. Allerdings sind sie auch recht aufwändig in der Herstellung: Champignons, Spinat und Zwiebeln würfeln und mit einem Esslöffel Sesamöl anbraten. Zum Aufkochen einen halben Esslöffel Maisstärke, Sojaöl und die Schale einer Limette hinzugeben. Für die Schärfe werden je zwei Esslöffel bunter und Cayenne-Pfeffer beigemischt, außerdem ein Ei als Bindemittel. Als nächstes wird Schweinefleisch sehr klein gewürfelt, angebraten und nach für nach mit dem Gemüse vermischt. Die Masse kann nun auf gekaufte Wan-Tan-Blätter aus weichem Weizennudelteig gegeben werden. Die Ecken der Vierecke zusammendrücken und für fünf Minuten in einen Liter köchelnde Gemüsebrühe geben. Fertig! Im Restaurant kosten zehn Wan Tan mindestens 15 Euro, das selbst gemachte Fingerfood schlägt nur mit sechs Euro zu Buche – und auch hier galt im Test: Die Snacks aus der eigenen Küche konnten den Geschmackstest für sich entscheiden.

Übrigens, hier gibt es viele weitere  Rezepte !

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