Ratgeber

Weihnachtsmenü – einfach und unglaublich lecker!

Weihnachten steht vor der Tür und neben passenden Geschenken stellt man sich natürlich auch die Frage nach dem passenden Menü für die Feiertage. An dem besinnlichen Fest möchte man sich am liebsten selbst übertreffen, doch viele trauen sich in der Küche nicht so viel zu.

Wir haben aber ein fantastisches Drei-Gänge-Menu, das mit Sicherheit jedem gelingt. Und wenn man es trotzdem vorab ausprobieren möchte – nicht weiter schlimm, es ist so lecker, dass man es ruhig mehrmals essen kann!

Tischdekoration-Tafel
© Pixabay

Unser leckeres Menu besteht aus einer Vor- und Hauptspeise sowie aus einem Dessert – alles, was man für einen schönen Weihnachtstag braucht!

Den Anfang macht eine leckere klare Gemüse-Pilz-Suppe, gefolgt von einem würzigen Hirschgulasch. Abgerundet wird das ganze durch eine köstliche Heiß-Kalte-Nachspeisentorte. Mit diesem Rezept wird Weihnachten sicher zum Erfolg! Die Angaben sind für sechs Personen.

Die Vorspeise

Für die klare Gemüse-Pilz-Suppe werden folgende Zutaten benötigt:

Gemüsefond:

Suppengrün (700 g) 3 TL schwarze Pfefferkörner
3 - 5 Stiele Liebstöckel und etwas Petersilie 3 - 6 Wacholderbeeren
1 Zwiebel Salz, Pfeffer, Muskat
3 Stiele Thymian 2 Lorbeerblätter

Einlage:

2 kleine Zucchini (grün und gelb) 120 g Zuckerschoten
2 Karotten 150 g braune Champignons, 100 g Steinpilze
1 TL Butter 6 Stiele Kerbel

Eierstich:

4 Eier und 2 Eigelb
120 g Schlagsahne

Die Zubereitung

steinpilze
© Pixabay

Zunächst wird das Suppengrün geputzt und in mittelgroße Würfel geschnitten. Zwiebeln schälen, halbieren und in einer beschichteten Pfanne, ohne Öl, hellbraun rösten (mit den Schnittflächen nach unten).

Jetzt Kräuter und Gemüse zusammen mit 1,5 Liter Wasser in einen Topf geben und langsam aufkochen lassen. Dann Pfeffer- und Wacholderkörner hinzugegeben, leicht salzen und 30 Minuten lang bei halb geöffnetem Deckel köcheln lassen. 

Währenddessen Möhren schälen und in dünne Scheiben geschnitten. Wer es besonders hübsch mag, verwendet einen kleinen Ausstecher, beispielsweise in Stern- oder Tannenbaumform. Nun die Zucchini gründlich waschen und ebenfalls ausstechen oder in Würfel schneiden. Anschließend auch die Zuckerschoten gründlich säubern und schräg in Streifen schneiden.  

Alles mit einem feuchten Küchentuch abdecken.

Der „Verschnitt“ der Karotten und Zucchini kann einfach im Gemüsefond mitgekocht werden.

Als nächstes den Backofen auf 150 Grad (alternativ: Umluft 130 Grad) vorheizen und den Eierstich zubereiten. Dazu die Eier, Eigelb und Sahne salzen und verquirlen. Diese Mischung dann durch ein feines Sieb in eine eingefettete Form geben. Diese Form sollte möglichst eine Größe von 20 x 14 cm haben.

Das Ganze anschließend mit Alufolie abdecken und die Folie einmal mit einer Gabel einstechen. Die Form in eine Pfanne stellen und alles in den Ofen schieben (auf die zweite Schiene von unten). Nun 1,5 Liter heißes Wasser in die Pfanne geben und die Ei-Mischung anschließend 40 Minuten lang stocken lassen – herausnehmen und abkühlen lassen.

Nun den Gemüsefond durch ein Sieb abseihen und 200 ml abmessen – darin dann die Steinpilze für 10 Minuten einweichen. Währenddessen die Champignons putzen, die Stiele abschneiden und in Scheiben schneiden. Jetzt die Steinpilze abtropfen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Als Nächstes einen Topf erhitzen und die Butter zergehen lassen. Darin dann die Steinpilze und die Zuckerschote eine Minute lang andünsten. Dann mit dem Gemüsefond und dem Steinpilzfond aufgießen und aufkochen lassen.

Nun die Hitze reduzieren und die Karotten sowie die Zucchini zugeben und 10 Minuten köcheln lassen.  Nach der Hälfte der Zeit die Pilze zugeben und mitköcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kerbelblätter von den Stielen zupfen. Den Eierstich aus der Form nehmen und in mundgerechte Stücke schneiden. Anschließend den Eierstich in die Suppe geben und mit Pfeffer, etwas Salz und Muskat abschmecken. Den Kerbel hineinstreuen und fertig ist die leckere Vorspeise!

Die Hauptspeise

Wunderbar passend zum Hirschgulasch sind Serviettenknödel  oder Spätzle . Auch Rotkohl eignet sich hervorragend als Ergänzung. Hier darf frei gewählt werden!

Für das Hirschgulasch werden die folgenden Zutaten benötigt:

1300 g Hirschgulasch 300 ml trockener Rotwein
200 g Speck 1 – 2 EL klare Brühe
Schwarzer Pfeffer, Salz 1 TL getrockneter Thymian
3 EL Öl 3 Lorbeerblätter
500 g Zwiebeln 375 g kleine, braune Champignons
2 EL Tomatenmark 1 Bund Petersilie
3 EL Mehl Knoblauch (je nach Bedarf)
1 große Karotte   

Die Zubereitung

Das Fleisch mit Küchenpapier abtupfen und mit einem sehr scharfen Messer von eventuellen Sehnen oder Fetthäuten befreien. Das Messer sollte dazu sehr scharf sein, um das Fleisch nicht zu zerrupfen – am Besten mit einem Wetzstein oder einem anderen Messerschäfer schärfen. Anschließend den Speck in Streifen schneiden und in 1 EL Öl knusprig anbraten. Den Speck herausnehmen und das Fleisch portionsweise in dem Fett des Specks anbraten, anschließend mit Pfeffer und Salz würzen und herausnehmen.

Als Nächstes Zwiebeln, Knoblauch und Möhren schälen, fein würfeln und ebenfalls im Bratfett andünsten. Speck und Fleisch wieder hinzugeben, mit Mehl bestäuben und anschwitzen. Danach das Tomatenmark einrühren und mit dem Wein ablöschen. Als Nächstes Thymian, die Brühe und den Lorbeer hinzugeben und zum Kochen bringen. 

Das Gulasch mit einem Deckel abdecken und auf dem Herd bei mittlerer Hitze für etwa eine Stunde köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Pilze waschen und putzen. Nun auch die restlichen Zwiebeln schälen und würfeln und 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Pilze darin anbraten und nach Belieben würzen. Wenn das Gulasch eine Stunde geköchelt ist, Zwiebeln und Pilze zugeben und für weitere 30 Minuten schmoren lassen. Vor dem Servieren noch die Petersilie waschen, feinhacken und über das Gulasch streuen!

Das Dessert – Muss einen Tag vorher zubereitet werden!!

1 Vanilleschote 1 TL Lebkuchengewürz
5 EL Ahornsirup 1 Eiweiß
500 g Himbeeren (tiefgekühlt) 100 g Zucker
300 g Eiscreme (Sorte nach Wahl) 1 Prise Salz
100 ml Orangenlikör 1 EL Puderzucker
250 ml Orangensaft 1 Prise Puderzucker
150 g Löffelbiskuit  

Die Zubereitung

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© Pixabay

Für die Eistorte Orangensaft, Lebkuchengewürz und Orangenlikör miteinander vermischen und die Löffelbiskuits damit beträufeln. Jetzt das Eis aus der Packung auf ein Tablett stürzen und mit den getränkten Biskuits einrahmen. Alles zusammen wieder einfrieren – für mindestens vier Stunden oder besser noch, über Nacht!

Für die Zubereitung der Sauce dann als erstes die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Dann die Schote zusammen mit Ahornsirup und den Himbeeren in einen Topf geben und unter ständigem Rühren 5 Minuten lang erhitzen. Anschließend vom Herd nehmen und das Vanillemark unterrühren. Die Sauce kann dann warm oder kalt serviert werden.

Kurz vor dem Servieren der Eistorte, den Backofen auf 240 Grad vorheizen und in der Zwischenzeit das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Zucker einrieseln lassen und dabei weiterschlagen – so lange, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Sahne steif ist.

Jetzt kann das Eis aus dem Tiefkühlfach geholt werden und sollte gleich mit der Baiser Masse bestrichen werden. Die Eistorte nun auf die mittlere Schiene in den Backofen geben und für etwa eine Minute lang anbräunen lassen.

Herausnehmen, mit der Sauce beträufeln, dem Puderzucker bestäuben und gleich servieren!

Wir wünschen frohe und kulinarische Weihnachten!

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