Ratgeber

Blau machen – Silvester ein Muss!

Silvesterkarpfen: Tradition und Rezept-Ideen

Silvesterkarpfen – für einige ein No-Go, für andere ein typisches Silvesteressen . Doch woher kommt diese Tradition eigentlich und wie bereitet man den Fisch am besten zu? Infos und Rezept-Ideen hier, im SAT.1 Ratgeber.

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© teressa - Fotolia

Silvesterkarpfen: Brauchtum und Varianten

Kaum etwas anderes spielt Silvester eine so große Rolle wie Glück – und zwar in allen möglichen Formen: beim Bleigießen, als Glücksbringer  in Form von Tischdeko, beim Silvesterkuss  und, und, und. Der Grund, weshalb zum Jahreswechsel der Silvesterkarpfen so beliebt ist, ist der gleiche: Legt man sich eine Schuppe des Fisches ins Portemonnaie, verspricht das – so der Aberglaube – Geldsegen im kommenden Jahr. Und wer will schon riskieren, als arme Kirchenmaus dazustehen?

Blau oder gebacken? Das ist eine der wichtigsten Fragen bei der Karpfen-Zubereitung. Hier entscheidet sowohl Aberglaube als auch Geschmack. Für „Karpfen blau“ wird der Fisch nicht entschuppt. Da der Fisch eine Schleimschicht auf den Schuppen hat, kommt es zur namensgebenden Blaufärbung.

Silvesterkarpfen blau: Traditionelles Rezept

Traditionen soll man nicht brechen – und Glück bringt Ihnen das neue Jahr auch so? Dann bereiten Sie den Silvesterkarpfen blau zu. Hierfür brauchen Sie folgende Zutaten:

  • Silvesteressen_2015_11_02_Silvesterkarpfen_Bild 1_fotolia_Comugnero Silvana
    Durch das Kochen in Essig-Salzwasser bekommt der Silvesterkarpfen seine charakteristische blaue Farbe – seine Bezeichnung, „Karpfen Blau“, kommt also nicht von ungefähr. © Comugnero Silvana - Fotolia
    1 Karpfen
  • 250 Milliliter Essig
  • Salz und Pfeffer

Waschen Sie den Fisch zunächst, salzen und pfeffern Sie dann das Innere und stellen Sie im Anschluss eine Tasse in den Karpfenbauch, sodass dieser aufrecht in einer Fettpfanne steht. Nun den Essig aufkochen, über den Karpfen gießen, bis dieser blau anläuft und anschließend einen Liter kochendes Salzwasser dazugeben. Ab in den Ofen, heißt es nun – und zwar bei 150 Grad für etwa 40 bis 50 Minuten. Zu dem Karpfen passen wunderbar Petersilienkartoffeln, eine cremige Meerrettichsoße und ein knackiger Salat.

Ein Glücksbringer: Rezept für gebackenen Karpfen

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Einigen schmeckt gebackener Karpfen besser als gekochter. Wer möchte, kann diesen – unabhängig vom Rezept – mit Tomatenmark bestreichen. © Viktor - Fotolia

Ein bisschen Aberglaube darf gern sein? Dann backen Sie den Karpfen, statt ihn zu kochen. Also Fisch kaufen, putzen, trocken tupfen und entweder in kleine Stücke schneiden oder im Stück belassen. Dann salzen, optional mit gebratenen Pilzen füllen und mit Garn zubinden. Wer den Fisch vor dem Backen schneidet, kann diesen beispielsweise mit einer dicken Schicht Tomatenmark bestreichen. Den Karpfen anschließend in einer Fettpfanne mit Öl beträufeln und bei 200 Grad im Ofen für etwa 40 Minuten backen. Butter bei die Fische: Welches Rezept schmeckt Ihnen besser?

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