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Wir stellen Ihnen Alternativen zu WhatsApp vor.

WhatsApp: Diese Alternativen sind einen Blick wert

Nach der milliardenschweren Übernahme von WhatsApp durch Facebook war der Aufschrei in der Internetgemeinde groß – viele Nutzer des Messenger-Dienstes befürchteten Zensur oder heimliche Datenschutzänderungen. Doch welche Alternativen zu WhatsApp gibt es eigentlich?

WhatsApp-Alternativen
© picture alliance / dpa

Threema – kostenpflichtige App für verschlüsselte Kommunikation

Der Messenger Threema wird meist als erstes genannt, wenn nach einer Alternative zu WhatsApp gefragt wird. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS kostenpflichtig und will mit einer sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung punkten. Damit soll es weder den Betreibern der Server noch dritten Parteien möglich sein, Ihre Nachrichten zu lesen. Als Preis für diese Sicherheit ist die Bedienung bei der WhatsApp-Alternative aber etwas komplizierter. So wird die höchste Geheimstufe beim Austausch von Nachrichten erst erreicht, wenn beide Chatpartner gegenseitig einen QR-Code gescannt haben.

Skype – Video-Anrufe, Chats und Voice-over-IP-Telefonate in Einem

Im  Gegensatz zu WhatsApp bietet Skype als Alternative bereits jetzt seine bekannte Video-Chat-Funktion. Zudem können Sie über Skype auch Internettelefonate durchführen und ganz normal mit Bekannten chatten. Nach der kostenlosen Registrierung können Sie über eine Kontaktliste Freunde und Bekannte verwalten und mit ihnen kommunizieren. Eine besonders sicherere Alternative zu WhatsApp stellt Skype aber nicht unbedingt dar, da die Einstellungsmöglichkeiten nicht umfassender als beim großen Konkurrenten sind.

Telegram – verschlüsselter Chat mit Selbstzerstörungsfunktion

Die kostenlose App Telegram setzt ähnlich wie die WhatsApp-Alternative Threema auf das Thema Sicherheit. Neben normalen Chats mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können Sie mit Telegram auch spezielle sich selbst zerstörende Nachrichten verschicken, die nach Ablauf eines Timers automatisch wieder gelöscht werden. Zudem können Sie in der Messenger-App auch einstellen, dass Ihr Gesprächspartner einen bestimmten Code eintippen muss, um die Nachricht lesen zu können.

BlackBerry Messenger – Totgesagte leben länger

Der kanadische Smartphone-Hersteller BlackBerry, der in den vergangenen Jahren mit roten Zahlen zu kämpfen hatte, öffnete seinen eigenen BlackBerry Messenger (BBM) im Oktober 2013 auch für iOS- und Android-Geräte und brachte ihn nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook wiederholt ins Gespräch. Der BBM bietet ebenfalls eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, zudem können Sie festlegen, wer Ihnen überhaupt eine Nachricht schicken darf und wer nicht. Aufgrund seiner Herkunft ist der BBM unter iOS- und Android-Nutzern allerdings nur begrenzt verbreitet.

ChatON – WhatsApp-Klon von Samsung

Vom Aussehen ähnelt ChatON von Samsung verdächtig dem großen Konkurrenten WhatsApp. Trotz seiner Herkunft ist der Messenger auch für die Android-Geräte anderer Hersteller und für iOS-Geräte verfügbar. Zur Nutzung ist allerdings ein Samsung-Account notwendig. Wie WhatsApp sind auch über ChatON Gruppenchats möglich, zudem verrät die App interessante Statistiken wie den Interaktionsrang mit einem Chatpartner.

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