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Touchscreen reinigen: Das sollten Sie beachten

Fingerabdrücke und Schmutz auf Displays sind nicht nur unschön, sondern auch Nährböden für Keime und Bakterien. Touchscreens zu reinigen ist daher absolut sinnvoll, allerdings sollten Sie wissen wie.

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© dpa

Dos und Don'ts beim Touchscreen-Reinigen

Was kaum einer im Hinterkopf hat: Auf dem Bildschirm eines Smartphones oder Tablets sind nicht selten zehn Mal so viele Bakterien unterwegs wie auf öffentlichen Toiletten. Und nicht wenige davon können ernsthafte Krankheiten auslösen, insbesondere Magen-Darm-Erkrankungen können die Folge sein. Grund genug also, regelmäßig den Touchscreen zu reinigen. Durch unsachgemäße Behandlung können Sie die empfindlichen Displays allerdings auch beschädigen, daher sollten Sie einige grundsätzliche Regeln beachten.

Aggressive Reiniger vermeiden

Touchscreens sind üblicherweise mit einer fett- und schmutzabweisenden Beschichtung ausgestattet. Diese kann durch zu aggressive Reinigungsmittel zerstört werden, was ein Display auf lange Sicht unbrauchbar macht. Daher sollten Sie auf keinen Fall Glasreiniger oder Spülmittel verwenden, um einen Touchscreen zu reinigen. Beide enthalten aggressive Seifenlaugen, die die Schutzschicht angreifen. 

Auch die zahlreichen Display-Reiniger auf dem Markt sind daher mit Vorsicht zu genießen. Auch diese enthalten teilweise aggressive Seifen oder Laugen. Sie reinigen in der Regel zwar gut, was den häufig versprochenen Schutz vor einer erneuten Verschmutzung betrifft – allerdings bleiben sie meist hinter den Erwartungen zurück. Achten Sie beim Kauf möglichst auf natürliche Inhaltsstoffe und verwenden Sie spezielle Display-Reiniger nicht zu häufig, um Ihren Touchscreen zu reinigen. Zudem sollten Sie das Reinigungsmittel sehr sparsam dosieren, sodass keine Flüssigkeit ins Gehäuse eindringen kann.

Touchscreen reinigen: Am besten trocken

Feuchtigkeit, die ins Gerät gelangt, kann fatale Folgen für Ihr Smartphone oder Tablet haben. Daher sollten Sie den Touchscreen möglichst trocken reinigen. Ideal für die tägliche Pflege von Displays ist ein handelsübliches Mikrofasertuch. Den Bildschirm reinigen Sie am besten durch kreisende Bewegungen mit dem Tuch. Hartnäckige Verschmutzungen, die dabei nicht entfernt werden, können vorsichtig mit Feuchtigkeit benetzt und dann erneut behandelt werden. Häufig reicht auch schon ein relativ gefahrloses Anhauchen.

Zwischendurch hilft auch einfaches Reiben an der Kleidung, um einen Touchscreen zu reinigen, idealerweise an weichen Baumwollstoffen. Der Pflegeaufwand lässt sich durch Display-Schutzfolien für Handys übrigens nicht verringern, denn auch auf der Folie nisten sich ohne entsprechende Behandlung Bakterien ein. Um seltener Touchscreens reinigen zu müssen hilft leider nur Disziplin: Benutzen Sie die Geräte nur mit möglichst sauberen Händen und nicht beim Essen oder auf der Toilette.

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