Ratgeber

Kreislauf runterfahren

Cool-down: Übungen nach dem Sport wichtig

Zu Ihrem Fitnessprogramm sollte neben dem Warm-up  auch eine Cool-down-Phase gehören: Dadurch geben Sie nicht nur Ihrem Körper die Gelegenheit, sich abzukühlen, sondern entspannen auch Ihren Geist. Das gilt im Übrigen auch für Team-Spiele wie Badminton oder Volleyball. Welche Übungen sich nach dem Training anbieten, verrät der SAT.1 Ratgeber.

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© Pixabay.com

Cool-down: Physische und psychische Regeneration nach dem Sport

Auch als Hobbysportler sollten Sie das Cool-down in Ihren Trainingsplan aufnehmen. Die Phase ist wichtig, wenn Sie Muskelmasse aufbauen  oder Ihre Ausdauer trainieren wollen. Beim Cool-down umgehen Sie nämlich unter anderem die Ansammlung von Blut in den großen Muskeln, etwa nach dem Laufen. Außerdem beugen Sie damit Krämpfen, Verhärtungen Ihrer Muskeln und einer Überspannung vor.

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Cool-down nach dem Sport – so heißt das Mittel gegen Verspannungen und Co. © Syda Productions - Fotolia

Aber auch bei dynamischen Fitness-Sportarten wie Zumba , wo man sich nach Musik bewegt, oder wenn im Sportunterricht oder nach Feierabend bewegungsintensive Spiele wie Fußball auf dem Plan stehen, ist der Cool-down wichtig. Das Verletzungsrisiko kann nämlich durch das Abkühlen verringert werden. Darüber hinaus erholen Sie sich gezielt von der psychischen Belastung Ihrer Sporteinlage. Im Geiste können Sie alle Bewegungen noch einmal durchgehen – so verbessern Sie nachgewiesenermaßen die Bewegungsabläufe in der Realität!

Übungen: Aerobic oder Joggen first, dann Cool-down

Drei Phasen, ein Ziel: den Kreislauf runterfahren. Beim Cool-down reduzieren Sie in der ersten Phase zunächst die Intensität der sportlichen Betätigung. Dies sollte mehrere Minuten dauern, eine konkrete Übung wäre beispielsweise das lockere Auslaufen, -radeln oder -schwimmen. Anschließend folgt das Stretching , solange Ihre Muskeln noch warm sind. Halten Sie die entsprechenden Positionen beim Dehnen mindestens 20 Sekunden. Last, but not least folgt die dritte Phase: Übungen zur Lockerung der Muskeln und Selbstmassagen. Dafür zum Beispiel die Arme locker aushängen lassen oder mit leichtem Druck über die schmerzenden Muskeln streichen.

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Nach dem Workout nicht stehenbleiben, sondern locker auslaufen. Eine der wichtigsten Übungen. Und natürlich: Wasserhaushalt wieder auffüllen! © Halfpoint - Fotolia

Beim Cool-down muss sich Ihr Herz-Kreislaufsystem wieder auf einen normalen Puls einstellen, auch Ihre Atmung sollte sich normalisieren. Trinken Sie in den einzelnen Abschnitten ausreichend, denn die Flüssigkeitszufuhr wirkt sich positiv auf die Regeneration aus. Mehrere Studien haben gezeigt: Wer regelmäßig nach dem Sport abwärmt, reduziert die Gefahr für schmerzenden Muskelkater . Und noch ein Tipp: Nehmen Sie nach dem Cool-down eine heiße Dusche – das entspannt die Muskulatur. Die nächsten Team-Spiele, Lauf- oder Schwimmeinheiten können kommen!

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Heiß duschen nach dem Training! So erholen sich die Muskeln schnell von der Belastung. © Konstantin Yuganov - Fotolia
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