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Kündigung Fitnessstudio: So geht‘s

Wer im Rausch der guten Vorsätze einen Zweijahresvertrag abgeschlossen hat, hat es schwer mit einer vorzeitigen Kündigung im Fitnessstudio. Bei Krankheit oder Umzug gibt es ein Sonderkündigungsrecht.

08.10.2012 10:00 | 5:13 Min | © Sat.1

Kündigung: Fitnessstudio muss Ausnahmen zulassen

Eine Vertragslaufzeit von bis zu 24 Monaten ist für Fitnessstudios rechtens. Daher ist nur unter bestimmten Umständen eine vorzeitige Kündigung im Fitnessstudio möglich. Wenn Sie beispielsweise aufgrund einer Krankheit oder Verletzung dauerhaft nicht mehr trainieren können, muss die Kündigung vom Fitnessstudio akzeptiert werden. Gleiches gilt beim Umzug in eine andere Stadt, sofern das betreffende Fitnessstudio dort keine Filiale hat. In allen anderen Fällen gilt: Nachfragen lohnt sich. Nicht selten wird eine Kündigung vom Fitnessstudio aus Kulanz akzeptiert.

Nach der Kündigung im Fitnessstudio: Alternative Sportangebote

Zahlreiche Sportvereine haben mittlerweile ein Kursangebot, das mit denen von Fitnessstudios locker mithalten kann. Auch Krafttraining an Geräten ist in vielen Vereinen möglich. Preislich liegen die Mitgliedsbeiträge meist deutlich unter Kosten für die Muckibude.

Wenn Sie auf Krafttraining an Geräten verzichten können, kann nach der Kündigung im Fitnessstudio auch das Kursangebot der örtlichen Volkshochschule (VHS) interessant für Sie sein. Hier sporteln Sie ausgesprochen günstig in überschaubarer Gruppengröße. Das Angebot beinhaltet beispielsweise Zumba und Yoga, aber häufig auch gesundheitsorientierte Kurse und Fitnessstudio-Klassiker wie Step Aerobic . Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl sollten Sie sich allerdings frühzeitig anmelden.

Hochschulsport oder Fitnessstudio?

Wer in einer Universitätsstadt lebt, findet nach der Kündigung im Fitnessstudio häufig sehr gute und zudem günstige Sport-Alternativen bei den Hochschulen. Das Hochschulsport-Angebot steht für einen relativ günstigen Beitrag auch Nicht-Studenten offen. Viele Hochschulen haben nicht nur ein breit gefächertes Kursprogramm, sondern auch eigene Schwimmbäder und Geräteräume, deren Ausstattung durchaus mit Fitnessstudios mithalten kann. Auch zum Ausprobieren neuer Sportarten empfiehlt sich der Hochschulsport. Allerdings sind viele Angebote häufig sehr gut besucht bis ausgebucht.

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