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Fit bleiben bis zur Geburt

Sport in der Schwangerschaft: 9 Monate, 9 Tipps

Kündigt sich Nachwuchs an, ist oft nicht nur die Freude groß. Viele Mütter fragen sich auch besorgt: Ist Sport in der Schwangerschaft erlaubt? Was darf ich essen? Und, und, und. In einem Punkt können Sie zumindest beruhigt sein: Bewegung tut Ihnen und dem Baby gut – weitere Tipps hier, im SAT.1 Ratgeber.

Sport in der Schwangerschaft
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1. Sport in der Schwangerschaft: Ja oder nein?

Beim Essen, Schlafen, Arbeiten und Sportmachen, im Urlaub, beim Baden und Kuscheln mit dem Partner – während der Schwangerschaft ist die werdende Mama nie allein. In Sachen Sport fragen sich daher viele: Geht das jetzt noch? Die Antwort: Na klar, solange Sie sich damit wohlfühlen. Längst ist nämlich widerlegt, dass Sport in der Schwangerschaft dem Fötus schadet. Und für die Mama hat die Bewegung viele Vorteile, denn Sport hilft gegen Rückenschmerzen und Wassereinlagerungen, zu viele Kilos, Depressionen und Schwangerschaftsdiabetes.

2. Trainingsintensität im Zweifel mit dem Arzt absprechen

Sport ist gut – diese Devise gilt natürlich nur, solange Sie sich gut dabei fühlen. Ist das nicht der Fall, wird Ihnen beispielsweise gelegentlich schwindelig, haben Sie Schmerzen, Blutungen, sind Sie krank oder sind bei früheren Schwangerschaften bereits Probleme aufgetaucht, gilt es, den Sport in der Schwangerschaft, Intensität und Sportart betreffend, unbedingt mit dem Arzt zu besprechen.

3. Diese Sportarten sind besonders gut für Mutter und Kind: Tipps

Alles, was die Gelenke schont und nicht zu anstrengend ist, ist für Schwangere der optimale Sport – zum Beispiel Schwimmen, Wassergymnastik, Walken, Radfahren und Yoga. Das gilt besonders für das letzte Schwangerschaftsdrittel, wenn der Bauch immer runder und schwerer wird. Übungen für Herz, Beckenboden und Rückenmuskulatur werden besonders empfohlen.

4. Regelmäßige Schwangerschaftsgymnastik

Schwangerschaftsgymnastik ist ebenso sinnvoll. Diese hat nämlich den Vorteil, dass Sie sie von zuhause aus machen und die Intensität selbst bestimmen können. Die Übungen halten fit und bereiten den Körper auf die Geburt vor. Hier ein Übungsbeispiel: Setzen Sie sich auf den Boden, beugen Sie die Beine und legen Sie die Fußsohlen aneinander. Mit den Händen umfassen Sie die Knöchel. Ziehen Sie nun die Füße nach und nach näher an den Körper heran und drücken Sie die Knie sanft Richtung Boden. So dehnen Sie die Innenseiten der Oberschenkel und den Beckenboden. Weitere Tipps in Sachen Schwangerschaftsgymnastik verrät Ihnen der SAT.1 Ratgeber.

5. Keine Bauchmuskelübungen ab der 20. SSW

Wichtig für Sie, wenn bereits ein paar Monate vergangen sind: Bauchmuskelübungen bis zur 19. Schwangerschaftswoche sind problemlos möglich, ab der 20. SSW sollten die Bauchmuskeln  aber nicht mehr aktiv trainiert werden. Das betrifft vor allem die geraden Crunches. Good news in puncto Sport in der Schwangerschaft: Die schrägen Bauchmuskeln können bis zur Geburt trainiert werden.

6. Tabus in puncto Sport in der Schwangerschaft

Sie lieben Sportarten, bei denen es so richtig zur Sache geht? Tipp: Hiervon sollten Sie in der Schwangerschaft lieber die Finger lassen, denn sie bergen ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Fußball, Basketball, Skilaufen, Reiten, Volleyball und Handball sind oft mit Drängeln, Schubsen und Stürzen verbunden – nicht gut für werdende Muttis. Auch beim Kettlebell-Training , Fitnessboxen  und Inlineskaten können Sie sich verletzen – auch hier sollten Sie daher besser pausieren.

7. Verletzungsgefahr verringern

Gestagen – dieses Hormon sorgt in der Schwangerschaft für lockere Gelenke und ein geschmeidiges Becken, schließlich muss alles für die Geburt vorbereitet werden. Allerdings wird der Körper dadurch auch anfälliger für Verletzungen. Diesen vorbeugen können Sie mit festen Sportschuhen und etwas mehr Vorsicht beim Sport. In der Schwangerschaft müssen Sie schließlich nicht nur an sich, sondern auch an Ihr Baby denken.

8. Übungen richtig durchführen

Auch wenn Sport an sich so lange möglich ist, wie Sie sich gut fühlen, sollten Sie bis zur Geburt möglichst nicht auf dem Rücken liegend trainieren. Warum? So drückt das Baby womöglich auf Lungen und Arterien – nicht gut, wenn Sie sich gleichzeitig auch noch anstrengen. Übrigens: Während der Schwangerschaft verändert sich auch der Körpermittelpunkt – ebenso wie die Balance bei vielen werdenden Müttern. Verzichten Sie daher lieber auf Übungen, die den Gleichgewichtssinn besonders herausfordern, zum Beispiel das Balancieren auf einem Bein mit geschlossenen Augen.

9. Viel trinken!

Auch nicht schwanger gilt, wenn Sie Sport machen: Trinken Sie ausreichend, um den Flüssigkeitsverlust des Körpers durch die Anstrengung auszugleichen. In der Schwangerschaft haben Sie einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, daher gilt besonders bei körperlicher Betätigung: viel Wasser trinken!

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