Ratgeber

Warm-Up: Warum Aufwärmen so wichtig ist

Ein Warm-Up ist vor dem Training Pflicht. Welche Prozesse beim Aufwärmen im Körper ablaufen und wie Sie sich optimal auf den Sport vorbereiten, erfahren Sie hier.

Sport aufwärmen_dpa
© dpa

Warm-Up nicht unterschätzen

Das Warm-Up sollte beim Sport – egal, ob Ausdauertraining , Krafttraining oder Funsport – an erster Stelle stehen, denn in der Aufwärmphase wird der Körper auf die bevorstehende Belastung vorbereitet: Der Blutkreislauf kommt auf Touren und das Herz kann sich langsam an die körperliche Aktivität gewöhnen. So wird gewährleistet, dass der Puls nicht plötzlich in die Höhe schnellt. Zudem werden die Muskeln besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und die Gelenkschmiere angeregt. Diese Vorbereitungen sind entscheidend, um Sportverletzungen zu vermeiden. Daher sollten Sie vor dem Training immer genug Zeit für ein Warm-Up einplanen.

Welche Bewegungen sind beim Aufwärmen sinnvoll?

Welche Bewegungen Sie beim Warm-Up machen sollten, hängt davon ab, welchen Sport Sie im Anschluss betreiben wollen. Grundsätzlich gilt: Wärmen Sie sich auf, indem Sie typische Bewegungsabläufe in niedriger Intensität ausführen. Wenn Sie zum Beispiel einen Marathon laufen wollen, fangen Sie mit ganz langsamem Joggen an. Bei Sportarten wie Fußball ist es wichtig, die Körperteile auf ausladende, ruckartige Bewegungen vorzubereiten. Dies können Sie bei einem Stretching tun, indem Sie Arme und Beine ausgiebig dehnen.

Wie lange dauert ein Warm-Up

Die Dauer des Warm-Ups hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Grundsätzlich gilt: Je intensiver Sie trainieren möchten, desto länger sollten Sie sich aufwärmen . Außerdem braucht der Körper in speziellen Situationen länger, um warm zu werden. Dies gilt zum Beispiel für Training am Morgen, im Winter oder wenn der Sportler bereits etwas älter ist. Ein Zeichen, dass Sie für die kommende Anstrengung bereit sind, ist, wenn Sie anfangen zu schwitzen. Dies ist bei Freizeitsportlern in der Regel nach 10 oder 15 Minuten der Fall.

Hier geht's zum Google Plus Profil von "Tippstricks Ratgeber" Google+

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentare

Fan werden