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Bumerang werfen: Mit der richtigen Technik klappt’s

Den Bumerang werfen Menschen schon seit vielen Jahrtausenden. Der älteste bekannte Bumerang aus dem Stoßzahn eines Mammuts ist 23.000 Jahre alt. Hier erfahren Sie mehr zur richtigen Wurftechnik.

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Bumerang-Training: Nur auf freier Fläche

Einen Bumerang werfen Sie am besten auf einer großen Wiese. In jedem Fall sollte es sich um einen große Outdoor -Fläche handeln, auf welcher niemand im Weg steht. Denn: Ein Bumerang diente den Menschen einst als Waffe und kann bei einem versehentlichen Treffer zu ernsthaften Verletzungen führen.

Suchen Sie sich für das Bumerang-Training einen Tag aus, der windstill ist – dann fliegt er am besten. Bis auf einen gesunden Wurfarm brauchen keine besonderen körperlichen Voraussetzungen für das Werfen und müssen sich auch nicht vorbereiten. Lediglich ein kurzes Warm-Up  für Schultern und Arme kann nicht schaden.

Bumerang werfen: Wichtig ist die Drehung

Bevor Sie den Bumerang werfen, sollten Sie sich in einer viertel Körperdrehung vom Wind abgewandt hinstellen – wenn Sie Linkshänder sind nach links und als Rechtshänder nach rechts. Fassen Sie den Bumerang an einem seiner Arme und positionieren Sie ihn fast senkrecht über Ihrer Schulter. Sein oberes Ende sollte leicht nach außen geneigt sein. Die geschliffene Seite ist zum Kopf gewandt. Nun kommt es zum eigentlichen Bumerang-Wurf. Schleudern Sie das Sportgerät parallel zum Boden nach vorn. Wichtig ist die Drehung um sich selbst, durch welche der Bumerang seinen Auftrieb erhält. Als Anfänger werden Sie einige Versuche brauchen, um den Schwung auszuloten. Dies ist auch abhängig vom jeweiligen Modell. Im besten Fall fliegt der Bumerang elegant im Kreis und kommt wieder zu Ihnen zurück. Wissenschaftler sprechen bei diesem Phänomen übrigens vom sogenannten Kreiselgesetz.

Tipp: Sie möchten einen Bumerang selber bauen? Ganz einfach: Hierfür benötigen Sie eine Schablone – im Internet finden Sie zahlreiche Vorlagen, mit denen Sie einen Bumerang selber bauen können –, etwas Sperrholz, eine Säge und Schleifpapier beziehungsweise einen Schleifblock zum Formen der Tragflächen.

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