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Roofing: Lebensgefährlicher Trend unter Jugendlichen

Beim Roofing, auch als Skywalking bekannt, klettern Menschen ohne Sicherung auf hohe Gebäude und halten – am Höhenpunkt angekommen – die lebensmüde Szene digital fest. Hier erfahren Sie mehr.

18.06.2014 10:00 | 3:09 Min | © Sat.1

Roofing: Klettern, um Bilder zu teilen?

Roofing stammt ursprünglich aus New York, seit mehreren Jahren ist der Trend zum lebensgefährlichen Klettern  auf schwindelerregend hohe Attraktionen auch in Europa zu beobachten. Auch in Russland gibt es eine große Fangemeinde. Bei den Roofern handelt es sich meist um Schüler, Studenten und Auszubildende. Ihre Gemeinsamkeit: ihre Jugend, ihr Hang zur Rebellion und ihr Wunsch nach einer lebensbedrohlichen Grenzerfahrung.

Fatalerweise bejubeln sich Teenager  und junge Erwachsene gegenseitig, indem sie ihre Ausflüge auf Bildern und Videos festhalten. Diese werden in sozialen Netzwerken geteilt, um so viel Aufmerksamkeit wie nur irgend möglich zu erregen. Je waghalsiger der Aufstieg, desto mehr „Likes“ und Kommentare gibt es.

Dem Roofing sehr ähnlich ist der Extremsport Free Solo . Auch hierbei geht es darum, schwindelerregende Höhen zu erklimmen, und zwar ganz ohne Sicherungs- und Hilfsmittel.

Immer am Limit klettern

Welche Motivation verfolgen junge Menschen beim Klettern ohne Sicherungen? Martin Gessinger, Parkoursportler, erklärt Sat.1, dass es insbesondere um die sportliche Herausforderung geht, weniger um die Illegalität des Aufstiegs. Gessingers Erfahrung: Skywalker wissen meist, was sie können und was nicht, und versuchen bei jeder Kletteraktion, ihre Grenzen des Möglichen ein Stück weit zu verschieben.

Bekanntester Skywalker ist „Mustang Wanted“. Der 27-Jährige Ukrainer stieg beispielsweise frei von jeglichen Sicherungen auf den 30 Meter hohen Molekülmann mitten in der Spree. Oben angelangt, schoss der Extremsportler ein Foto von sich, welches er der Öffentlichkeit selbstverständlich nicht vorenthalten wollte.

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