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Ultimate Frisbee: Die Regeln zum Funsport

Laufintensität, Geschicklichkeit und Fair Play – all das sind Attribute, die beim Ultimate Frisbee miteinander vereint werden. Hier erfahren Sie mehr über die Regeln des aus den USA stammenden Sports.

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Ultimate Frisbee: Regeln im Überblick

Beim Ultimate Frisbee spielen zwei siebenköpfige Teams gegeneinander. Ihr Ziel: Punkte machen, indem die Wurfscheibe in der gegnerischen Endzone gefangen wird. Diese Endzone ähnelt der des American Footballs und ist 15 bis 20 Meter tief. Insgesamt bewegen sich Ultimate-Frisbee-Spieler auf einem Platz, welcher der Länge und der halben Breite eines Fußballfeldes entspricht.

Folgendermaßen läuft ein Spiel ab: Zum Spielbeginn stehen sich die jeweiligen Teams an der Grundlinie einander gegenüber. Die verteidigende Mannschaft wirft die Scheibe zur angreifenden Mannschaft, diese nimmt sie auf und ab dann geht’s flink zur Sache: Teamspieler versuchen sich gegenseitig die Scheibe zuzupassen. Die Besonderheit: Derjenige, der die Scheibe gerade in der Hand hält, darf nur einen Sternschritt machen und hat exakt zehn Sekunden Zeit zum Weiterspielen, alle anderen Spieler dürfen sich frei bewegen. Geht die Wurfscheibe verloren, weil sie beispielsweise nicht gefangen wurde, ist die gegnerische Mannschaft an der Reihe. Sobald das Frisbee in der Endzone gefangen wird, gibt’s einen Punkt für die Mannschaft. Das Spiel ist beendet, wenn entweder 17 Punkte erreicht worden sind oder eine festgelegte Spielzeit abgelaufen ist. Beim Ultimate Frisbee kommen Sie ganz schön ins Schwitzen. Der Sport eignet sich daher hervorragend als Ausdauertraining und zum Abnehmen .

Funsport ohne Schiedsrichter

Ultimate Frisbee fällt durch eine weitere Besonderheit auf. Der Funsport, der von weltweit mehr als fünf Millionen passionierten Spielern ausgeübt wird, kommt ganz ohne Schiedsrichter aus. Fair Play ist einer der Grundpfeiler des Spiels. Foulen ist praktisch nicht möglich, da Tacklings, wie sie beim Football üblich sind, nicht erlaubt sind. Manchmal kommt es natürlich trotzdem zu Karambolagen. In solchen Fällen ruft der gefoulte Spieler einfach selbst ein Foul aus. Alle Spieler müssen in der gestoppten Zeit auf ihrem Platz verbleiben. Entweder der Gegenspieler erkennt das Foul an und die Scheibe bleibt beim Gefoulten oder der letzte Pass wird einfach wiederholt.

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