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Muskelfaserriss-Symptome sind schmerzhaft, also lieber vor dem Training intensiv aufwärmen.

Muskelfaserriss: Symptome und Ursachen der Verletzung

Der Muskelfaserriss ist eine häufige Verletzung, die durch Überbelastung entsteht. Welche eindeutigen Muskelfaserriss-Symptome es gibt und welche Körperstellen am häufigsten betroffen sind, verrät der SAT.1 Ratgeber. Ursachen und Anzeichen hängen natürlich mit sportlicher Betätigung zusammen. Gilt also doch: Sport ist Mord?

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© Pixabay.com

Wenn die Muskeln reißen: Ursachen 

Eben noch lief der Fußballspieler zielstrebig über den Platz, doch plötzlich geben seine Beine nach und er liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Den Moment, in dem die Muskelfaser reißt, kennen viele Menschen aus dem Fernsehen. Andere haben die Anzeichen einer Verletzung auch am eigenen Leib zu spüren bekommen. Besonders häufig geschieht die Verletzung bei Sportarten, die mit schnellen Sprints und Stopps verbunden sind, zum Beispiel beim Fußball, Handball und Tennis. 

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Sehr laufintensive Sportarten wie Tennis bergen ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Muskelfaserriss-Symptome sind schmerzhaft, also lieber vor dem Training intensiv aufwärmen. © SolisImages - Fotolia

Als häufigste Ursachen für einen Muskelfaserriss gelten mangelndes oder unzureichendes  Warm-up , fehlende Fitness und müde Muskeln. Vor allem am Oberschenkel – hinten häufiger als vorn – und an der Wade treten die schmerzenden Risse oft auf.

Muskelfaserriss: Symptome unter der Lupe

Die Muskelfaserriss-Symptome treten ganz plötzlich auf: Unmittelbar, nachdem die Faser gerissen ist, kommt es im betroffenen Körperteil zu starken, anhaltenden Schmerzen. Der Muskel verliert seine Kraft, was ein Fortführen der sportlichen Betätigung unmöglich macht. Auch natürliche Bewegungen können nicht mehr ausgeführt werden. Tritt die Sportverletzung beispielsweise in der Wade auf, ist an ein Auftreten geschweige denn Laufen nicht mehr zu denken. Wird der Muskel angespannt oder gedehnt, verstärken sich die Schmerzen noch. Um den Muskel zu entlasten, nimmt der Betroffene eine Schonhaltung ein. Neben der eingeschränkten Bewegungsfähigkeit äußern sich die Muskelfaserriss-Symptome in einer Schwellung. Nicht selten tritt an der Stelle auch ein Bluterguss auf. Eine sachgerechte  Behandlung  hilft dabei, die Schmerzen zu lindern.

Anzeichen einer Muskelzerrung

Eine schmerzende Kniekehle, ein verkrampfter Bauchmuskel, ein heftiges Ziehen im Po oder Brustmuskel kann Muskelkater  sein, aber auch eine Muskelzerrung ist an diesen Körperstellen möglich. Gerissen ist dann zwar nichts, gekühlt werden sollte die Verletzung aber dennoch. Wer die betroffene Stelle sofort mit kaltem Wasser oder Eis behandelt, kann eine Schwellung vermeiden und eine Muskeleinblutung verhindern. Ist das Bein betroffen, dieses anfangs am besten hochlegen. Später fördern leichte Bewegungen eine bessere Durchblutung des Gewebes und unterstützen so die Regeneration.

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Auf den ersten Blick ist eine Muskelzerrung gar nicht so leicht von einem Muskelfaserriss zu unterscheiden. Die Anzeichen, sprich Schmerzen und Schwellung, sind aber nicht ganz so heftig. © kwanchaichaiudom - Fotolia

 

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