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Abnehmen durch Radfahren – Kalorien locker wegstrampeln

Biken ist der beste Sport, um fit und gesund zu bleiben. Abnehmen durch Radfahren? Kalorien können Sie auf dem Bike jedenfalls ohne Probleme verbrennen, denn es ist das ideale Fitnessgerät für draußen. Wichtige Voraussetzung: das richtige Rad. Der SAT.1 Ratgeber zeigt im Video einen Test drei beliebter Fahrradtypen und erklärt deren Vor- und Nachteile – auch in puncto Kalorienverbrauch.

08.10.2012 10:00 | 7:17 Min | © Sat.1

Mobiles Fitnessgerät zum Abnehmen durch Radfahren 

Gerade für Übergewichtige oder Menschen mit Gelenkproblemen, beispielsweise Knieschmerzen, ist Radfahren ein guter Weg, um fit und gesund zu bleiben und nebenbei auch noch ein paar Pfunde zu verlieren. Wer sich eine halbe Stunde täglich auf dem Rad bewegt, kurbelt so aber nicht nur die Fettverbrennung  an, auch bei Rückenschmerzen kann Fahrradfahren echte Wunder wirken, denn es stärkt die komplette Rückenmuskulatur und löst Verspannungen. Ihre Gesundheit profitiert also in jedem Fall.

Abnehmen durch Radfahren: Kalorien verbrennen leicht gemacht

Wer in erster Linie durchs Fahrradfahren abnehmen will, sollte eine Radtour planen , die nicht nur auf flacher Strecke, sondern auch über Hügel verläuft. Alternativ kann man auch ab und an mal einen Gang höher schalten, um so den Widerstand zu variieren. Denn: je mehr Kraftaufwand, desto höher der Kalorienverbrauch. Auch können Abnehmwillige beim Tempo ruhig mal eine Schippe drauflegen – so wird das Bike zu einem wunderbaren Fitnessgerät und Fatburner. Abnehmen mit Radfahren funktioniert schließlich nicht von allein. 

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Ein Ausflug mit der ganzen Familie hält fit und hilft beim Abnehmen. Durch Radfahren werden außerdem die Gelenke geschont – anders als beim Joggen beispielsweise. © ARochau - Fotolia

Richtig Radfahren: Biken will gelernt sein!

Wer allerdings beim Radfahren Kalorien verbrennen möchte, sollte auf ein paar Dinge achten. Der Sattel etwa hat dann die optimale Höhe, wenn Sie im Sitzen mit den Fußspitzen noch den Boden berühren können. Generell gilt: Besser zu einem breiten Sattel greifen, denn ein zu schmaler Sattel kann die Durchblutung behindern. Die Arme sollten, wenn Sie Fahrrad fahren, leicht angewinkelt sein. So werden Stöße abgefangen, die sonst auf Handgelenke und Schultern gehen können.

Fitnessrad: Kosten und Ausstattung

Abnehmen durch Radfahren klappt am besten mit dem richtigen Bike. Besonders gut geeignet ist das Fitnessrad, das mit einem Rennrad vergleichbar ist: Es hat schmale Reifen, ist leicht und dadurch besonders schnell – für ungeübte Gelegenheitsradler kann das jedoch zulasten der Fahrrad-Sicherheit  gehen. Auch der schmale Sattel ohne zusätzliche Abfederung kann bei längeren Strecken ganz schön unbequem werden. Im Vergleich zum Rennrad sitzen Sie auf dem Fitnessrad durch den geraden Lenker jedoch etwas aufrechter – gut für den Rücken. Ein Fitnessfahrrad ist ab 700 Euro im Handel erhältlich.

Abnehmen durch Radfahren: Durch Wald und Wiesen mit dem Trekkingrad

Nicht ganz so schnell wie das Fitnessrad, dafür aber gefühlt sicherer unterwegs, sind Sie dagegen auf einem Trekkingrad. Die breiten Reifen sind für nahezu jedes Gelände geeignet und sorgen für gute Stabilität. Die Federgabelung am Sattel dämpft zudem harte Stöße ab und bietet so bequemen und dennoch sportlichen Fahrkomfort. Ein Trekkingrad ist bereits ab etwa 400 Euro erhältlich. 

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Das Trekkingrad ist das ideale Fitnessgerät für draußen. Mit ihm können Sie durch Wälder oder am Meer entlangcruisen, denn es ist perfekt für unwegsames Gelände geeignet. © inoumasa - Fotolia

Geringe Kosten, hohe Flexibilität: Citybike als Fitnessgerät?

Das Citybike ist wohl das gemütlichste und komfortabelste Rad aus dem SAT.1 Test – und mit rund 300 Euro auch das günstigste. Allerdings müssen Sie hier auch ganz schön in die Pedale treten, um bei dem hohen Eigengewicht des Fahrrads vorwärtszukommen. Kein schlechter Nebeneffekt, wenn Sie ohnehin beim Radfahren Kalorien verbrennen wollen. Allerdings nicht auf langen Strecken: Das Citybike ist, wie der Name schon sagt, für kurze Wege in der Stadt besser geeignet als für lange Radtouren. Sie möchten Ihre Fitness stärken und abnehmen durch Radfahren? Dann sollten Sie sich lieber ein anderes Bike zulegen.

Fazit: Wer beim Radfahren Kalorien verbrennen, Rücken, Schultern und Co. etwas Gutes tun und auf lange Sicht fit bleiben möchte, braucht das richtige Rad. Nur dann ist es das optimale Fitnessgerät. Profis und alle, die es werden möchten, entscheiden sich für ein Fitnessrad – das bringt kaum Eigengewicht mit und ist schnell von 0 auf 100. Wer lieber über Stock und Stein fahren will, kann auch mit dem Trekkingrad abnehmen. Durch Radfahren klappt’s mit der Traumfigur im einen wie im anderen Fall aber nur, wenn Sie regelmäßig trainieren und zusätzlich auf eine gesunde Ernährung  achten. Die Kombi macht’s!

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