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Intervalltraining: Kickstart für mehr Geschwindigkeit

Beim Intervalltraining werden in einer Trainingseinheit schnelle und langsame Abschnitte kombiniert. Dieses Vorgehen gilt als die härteste, aber auch effektivste Methode zur Temposteigerung.

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Intervalltraining hilft beim Schnellerwerden

Wenn Sie schon eine Weile joggen , kommt meist früher oder später der Wunsch auf, ein wenig schneller zu werden. Sei es, um bei einem Stadtlauf eine bestimmte Zielzeit zu erreichen, oder einfach nur für Ihren persönlichen Ehrgeiz.

Durch die extreme Belastung beim Intervalltraining reagieren Muskulatur, Lunge, Herz-Kreislaufsystem und alle anderen Körperteile ausgesprochen heftig. Der Körper fürchtet zukünftige Belastungen dieser Art und beginnt nach der Erholungsphase von mindestens 48 Stunden, zusätzliche Energie zu sammeln. Dadurch kommt es zum Leistungssprung. Zum Abnehmen ist Intervalltraining trotz der hohen Belastung nicht geeignet. Wenn Sie die Fettverbrennung anregen wollen, sollten Sie lieber weniger intensiv, aber gleichmäßig und vor allem länger trainieren.

So gestalten Sie ein Intervalltraining

Vor dem Intervalltraining können Sie sich zum Aufwärmen mindestens zehn Minuten locker einlaufen. Dann kann es losgehen. Länge und Geschwindigkeit der schnellen Abschnitte richten sich nach Ihrem Trainingsziel. Für Tempoverbesserungen auf kurzen Distanzen laufen Sie schnelle, kurze Intervallstrecken, beispielsweise 200 Meter im 5-Kilometer-Wettkampftempo. Für längere Distanzen werden die Intervallstrecken länger und langsamer. Zum Einstieg eignen sich 1.000 Meter im 10-Kilometer-Wettkampftempo.

Während der Belastungsphasen des Intervalltrainings darf der Puls ruhig 90 bis knapp 100 Prozent vom Maximalpuls betragen. Allerdings müssen Sie dieses Tempo mehrere Intervalle lang halten. Nach jeder intensiven Intervallstrecke folgt eine Trabpause, in der Ihr Puls mindestens auf 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz absinken sollte. Laufen Sie dafür wirklich richtig langsam.

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