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Maximalpuls berechnen: Formeln und andere Möglichkeiten

Wenn Sie Ihre Ausdauer trainieren, ist der Maximalpuls hilfreich, um ihre Belastbarkeit zu analysieren und Ihr Workout zu optimieren. Mit welcher Formel Sie diesen berechnen können, erfahren Sie hier.

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Per Formel den Maximalpuls berechnen

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihren Maximalpuls berechnen können. Als weit verbreitet gilt die 1970 von William Haskell und Sam Fox entwickelte Formel: 220 minus Lebensalter. Cardiogeräte in Fitnessstudios und Pulsmesser für den Privatgebrauch richten sich exakt nach dieser Formel. Die Realität zeigt allerdings, dass das Ergebnis der klassischen Formel eher einen groben Richtwert darstellt, denn nicht selten weicht der tatsächliche Maximalpuls rund 20 Schläge vom Resultat der Rechnung ab.

Die Formel wurde 2011 modifiziert und lautet nun: 208 minus (Alter mal 0,7). Wichtig: Denken Sie bei der Berechnung an die gute alte mathematische Regel „Punkt vor Strich“, sonst ist das Ergebnis falsch.

Alternative Methoden zum Berechnen des Maximalpulses

Eine andere Methode, mit der Sie den Maximalpuls berechnen können, besteht darin, sich eines kurzen Ausdauertests zu unterziehen. Befestigen Sie einen Pulsmesser und wärmen Sie sich bis zu 20 Minuten auf. Anschließend treiben Sie fünf Minuten intensiven Sport wie beispielsweise Schwimmen , Radfahren oder Laufen. Holen Sie in der letzten Minute alles Mögliche aus sich heraus. Sofort im Anschluss lesen Sie den Wert auf dem Pulsmesser ab – das ist Ihr Maximalpuls.

Wichtig: Der Maximalpuls sollte stets als eine Richtschnur fungieren. Jeder Mensch entwickelt ein individuelles Belastungslimit. Sollte Ihr Maximalpuls zu hoch sein, Ihr Empfinden aber gut, können Sie Ihr Training fortsetzen. Horchen Sie in Ihren Körper hinein, anstatt sich von Formeln und Pulsmessern dirigieren zu lassen.

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