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Am Stock gehen und fit bleiben

Nordic Walking: Kalorienverbrauch und Muskelaufbau

Seit Jahren schon steht Nordic Walking hierzulande hoch im Kurs. Kein Wunder, können Sie doch beim Nordic Walking Kalorienverbrauch und Muskelaufbau gezielt anstreben. Hier erfahren Sie Genaueres.

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© dpa

Trendsportart Nordic Walking: Kampf den Kalorien

Sie prägen das Bild hiesiger Parkanlagen und Wanderwege: Nordic Walker. Die Trendsportart aus dem hohen Norden ist effektiv, gesundheitsfördernd und mittlerweile auch mehr als angekommen bei Menschen aus allen Altersklassen. Mit gutem Grund, ist Nordic Walking doch ein tolles Ganzkörpertraining, was sich auch für Einsteiger eignet. Der Vorteil beim Nordic Walking: Jemand, der durchschnittlich trainiert ist, hält zügiges Gehen in der Regel länger durch als Joggen  – klar, und das hat positive Auswirkungen auf den Kalorienverbrauch. Laufen mit Stöcken ist außerdem gelenkschonender als Joggen. Wer beispielsweise Knieprobleme hat, sollte lieber zwei Stöcke in die Hand nehmen und einen flotten Spaziergang machen als zum Spurt anzusetzen.

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Ein beliebter Freizeitsport bei Jung und Alt, ist Nordic Walking. Kalorienverbrauch, Muskelaufbau und Bewegung an der frischen Luft sprechen für sich. © Wilsons - Fotolia

Nordic Walking: Kalorienverbrauch vergleichsweise hoch

Der Nordic Walking-Kalorienverbrauch kann sich sehen lassen. Durch die Bewegung wird nahezu der gesamte Körper gefordert, was die Fettverbrennung  anregt und die Kalorien purzeln lässt. Wie sich der Kalorienverbrauch beim Nordic Walking berechnen lässt? Pauschal natürlich nicht, denn jeder läuft unterschiedlich schnell und hat andere körperlichen Voraussetzungen. Durchschnittlich verbrennen Nordic Walker aber bei einer Geschwindigkeit von sechs Stundenkilometern etwa 400 Kalorien pro Stunde. Wer schneller geht und gut im Training ist, bei dem sind sogar bis zu 650 Kalorien drin. Damit liegt die beliebte Laufsportart auf Platz drei der Sportarten mit den höchstem Kalorienverbrauch. Gut zu wissen: Zügiges Gehen ohne Stöcke, Walken, verbraucht etwa ein Drittel weniger Kalorien als Nordic Walking. Kalorienverbrauch und Fatburning sind aber nicht die einzigen Pluspunkte der Outdoor-Sportart. 

Muskeln aufbauen plus Kalorienverbrauch: Nordic Walking als Ganzkörper-Workout

Mit der richtigen Nordic Walking-Technik  können Sie nicht nur abnehmen, sondern auch hervorragend Muskelmasse aufbauen , da etwa 90 Prozent der Körpermuskulatur beansprucht wird. Knapp 600 Muskeln werden gekräftigt und Muskelverspannungen, besonders im Schulter- und Nackenbereich, können gelöst werden. Daher eignet sich die Sportart besonders gut für Schreibtischtäter. Grund für die flächendeckende Muskelbeanspruchung sind auch die zum Einsatz kommenden Stöcke. Die Armarbeit sorgt im Gegensatz zu Sportarten wie etwa Joggen für ein zusätzliches Oberkörpertraining. 

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Kalorien werden beim Nordic Walking mit ganzem Körpereinsatz verbrannt. Arme, Beine, Po und Oberkörper kommen gleichermaßen zum Einsatz. © Jacek Chabraszewski - Fotolia

Fazit in puncto Muckis und Kalorienverbrauch: Nordic Walking lohnt sich, um in Bewegung zu bleiben und langfristig ein paar Kilos abzunehmen . Und wer einen Lauf-Partner hat, kann sich dabei sogar noch locker unterhalten, ohne aus der Puste zu kommen. Der Sport „am Stock“ ist also längst nicht so ein langweiliges Training wie alleine auf dem Laufband!

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