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Kitesurfen: Für Anfänger keine einfache Trendsportart

Kitesurfen sieht lässig aus und sieht eigentlich gar nicht so schwierig aus. Einen Drachen hat schließlich fast jeder schon einmal steigen lassen. Für wen eignet sich der Trendsport?

02.09.2013 10:00 | 9:02 Min |

Kitesurfen lernen: Für Anfänger kein einfacher Sport

Sie möchten Kitesurfen lernen? Verständlich, denn der Sport sieht lässig und eigentlich gar nicht so schwierig aus. Einen Drachen hat schließlich fast jeder schon einmal steigen lassen. Für wen eignet sich der Trendsport und wo befinden sich die besten Spots zum Kiten? Der SAT.1 Ratgeber verrät’s.

Tipps für Einsteiger: Kitesurfen lernen

Bevor es auf das Brett geht, ist erst einmal eine halbe Stunde Theorie angesagt. Aufs Wasser dürfen Sie danach allerdings immer noch nicht. Als nächstes steht der richtige Umgang mit dem Kite, also dem Lenkdrachen, auf dem Plan. Für die ersten Schritte im Wasser sollten Sie eine gewisse Frustrationstoleranz mitbringen. So ganz einfach ist der lässig aussehende Start mit dem Lenkdrachen nämlich nicht. Allerdings ist Kitesurfen für Anfänger in der Regel leichter zu erlernen als Windsurfen . Die meisten gleiten schon am Ende des ersten Kurstags ein paar Meter über die Wellen.

Kitesurfen lernen erfordert etwas Zeit

Generell kann jeder Kitesurfen lernen, der über 40 Kilo wiegt. Bei Fliegengewichten besteht die Gefahr, vom Wind davongetragen werden. Das Alter spielt beim Kiten hingegen überhaupt keine Rolle. Ob 15 oder 85, ist ganz egal. Allerdings ist es mit einem Kurstag leider nicht getan. Um auf dem Kite surfen zu lernen, heißt es zunächst: üben, üben und nochmals üben. Am besten können Sie in einem längeren Kurs Kiten lernen.

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© Stephane Bonnel - Fotolia

Nicht unterkriegen lassen, wenn’s am Anfang noch nicht so läuft. Kitesurfen lernen Sie nicht an einem Tag.

Welche Ausrüstung braucht man?

Die meisten Kiteschulen bieten Anfängern ein Komplett-Paket: Kurs plus Theorie und Equipment. Zur Ausrüstung gehören ein Board mit Fußschlaufen oder fester Bindung und ein Kite, sprich Lenkdrachen inklusive Steuerungs- und Sicherheitsleinen. Damit der Schirm auch gehalten werden kann, kommt zusätzlich ein Trapez zum Einsatz, das um die Hüfte geschnallt wird. An ihm wird der Kite eingehakt. Blutige Anfänger müssen zudem meist ein Shirt in einer leuchtenden Farbe tragen, damit alle anderen auf dem Wasser „gewarnt“ sind.

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© homydesign - Fotolia

So sieht das Board aus, mit dem Sie kiten. Zur Ausrüstung gehört außerdem ein Lenkdrachen und Trapez, um das Gewicht halten zu können.

Die besten Spots weltweit

Ein Schnuppertag ist eine nette Abwechslung im Strandurlaub . Doch wenn Sie richtig Kitesurfen lernen wollen, sollten Sie etwas mehr Zeit investieren. Kiteschulen gibt es zum Glück zahlreiche in Deutschland. Und das nicht nur an der Nordsee wie in St. Peter-Ording und auf Sylt oder an der Ostsee, etwa auf Rügen und Fehmarn. Auch im Süden der Republik, beispielsweise am Ammersee in Bayern und am Bodensee, gibt es einige Kite-Reviere.

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© davidsonnabend - Fotolia

Kitesurfen lernen können Sie fast überall in Deutschland, wo Wasser ist. Besonders beliebt sind Nord- und Ostsee.

Wer weiter reisen möchte, wird natürlich ebenso auf Mallorca, in Holland, auf Fuerteventura und am Gardasee in Italien fündig. Der Vorteil: Hier ist garantiert gutes Wetter und das Wasser angenehm warm. Außerhalb Europas ist Ägypten ein beliebter Spot für alle, die Kitesurfen lernen möchten. Das Land wimmelt nicht nur so von Kamelen und Pyramiden, sondern liegt praktischerweise auch direkt am Mittelmeer.

Welche Sportarten – im Wasser oder an Land – noch total viel Fun machen, sehen Sie im Video. Nicht jeder möchte schließlich Kitesurfen lernen.

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